Wiedersehen mit Kunstwerken

Kunstverein Arnsberg stellt seit Sonntag die „Jahresgaben“ aus / Kuratorin Dr. Ursula Ströbele freut sich über ihre letzte Ausstellung

Arnsberg. In den Räumen des Kunstvereins Arnsberg ist seit Sonntag, 8. Dezember, die Ausstellung der „Jahresgaben“ zu sehen. Der Verein bietet damit eine Rückschau auf die im laufenden Jahr gezeigten Arbeiten verschiedener Künstler. Für Mitglieder des Kunstvereins besteht zudem die Möglichkeit, die Kunstwerke auch käuflich zu erwerben.

Unter dem Titel „…alle Jahre wieder…“ sind Kunstfreunde zur letzten Ausstellung des Jahres 2019 in den Räumen des Kunstvereins am Neumarkt in Arnsberg eingeladen. Die Ausstellung bietet traditionell ein Wiedersehen mit den Kunstwerken und ihren Machern, die in den bislang drei Ausstellungen des Jahres zu sehen waren. „Die Jahresgaben sind darüber hinaus aber auch wichtig zur Förderung der Arbeit des Kunstvereins“, beschreibt die Kuratorin Ursula Ströbele bei der Vorstellung.

Von Februar bis April 2019 präsentierte die Kuratorin unter dem Titel „In Medias Res“ ihre erste Ausstellung in Arnsberg. Die Gruppenausstellung zeigte dabei sowohl Arbeiten von Einzelkünstlern wie auch von Kunstkollektiven. Alle, die sich noch gut daran erinnern können, aber auch diejenigen, die die Chance auf einen Einblick in zeitgenössische Kunst und ihre Künstler bekommen möchten, sind eingeladen. Im Rahmen der „Jahresgaben“ werden zudem auch Arbeiten aus den Einzelpräsentationen von Angela Fette und Duk Hee Jordon gezeigt, die von Mai bis Juli bzw. September bis November an Neumarkt gezeigt wurden.

Abschied für die Kuratorin Dr. Ursula Ströbele (3.v.li.) mit Freunden und Unterstützern aus dem Kunstverein Arnsberg, seinen Künstlern und der ab 2020 neuen Kuratorin, Lydia Korndörfer (2.v.re.). Fotos: Frank Albrecht / Pressebüro Arnsberg

Außerhalb der Ausstellungen aus 2019 ist auch Künstler Andreas Greiner mit einer Arbeit dabei, die zusammen mit Alexandra Spiegel entstanden ist. Gezeigt wird eine Keramik eines überdimensionalen Mikroorganismus mit dem Namen „Gertrude“. „Der Kunstverein hat ganz wache Augen für Künstler, noch bevor sie in der Szene zu ihrem Durchbruch kommen“, lobt Künstler Greiner. Somit sei im Kunstverein ein authentisches Interesse für Kunst förmlich spürbar.

Und tatsächlich hat eine Betrachtung der Entwicklung durch den Kunstverein gezeigt, dass viele Künstler nach ihrer Ausstellung in Arnsberg weitere Erfolge bei internationalen Ausstellungen wie der „documenta“ in Kassel feiern können.Für Kuratorin Ursula Ströbele wird es die letzte Ausstellung beim Kunstverein Arnsberg sein. Aus beruflichen Gründen muss sie sich wieder in Richtung München orientieren. Als neue Kuratorin beim Kunstverein Arnsberg stellte sich zur Vernissage am Sonntag bereits Lydia Korndörfer vor, die die Arbeit ab 2020 aufnehmen wird.

Gut zu wissen:

Zu den „Jahresgaben“ zeigt der Kunstverein Bilder und Skulpturen, die das Kunstjahr in Arnsberg geprägt haben

Die „Jahresgaben“ sind bis zum 26. Januar 2020 – mi. bis fr. von 17.30 – 19 Uhr sowie sonntags von 11 bis 15 Uhr zu sehen