Historiker liest Donnerstag in der Arnsberger Klosterbibliothek

Joachim Nierhoff, Historiker aus dem Sauerland, ist am kommenden Donnerstag, 19. Mai, Gast in der Arnsberger Buchhandlung “WortReich”. Passend zur laufenden Ausstellung „Du Hexe – Opfer und ihre Häscher“ im Sauerland Museum veranstaltet die Buchhandlung WortReich um 18 Uhr in der Klosterbibliothek Arnsberg eine Lesung zum Thema. Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf sowie an der Abendkasse.

Hexenverfolgungen im Sauerland

Nierhoff, der ein profunder Kenner des Sauerlandes ist, liest aus seinem Buch „Hexenverfolgungen im Sauerland“ und berichtet dabei von Einzelschicksalen. Aber nicht nur das: Es werden auch Geschichten und Sagen rund um Arnsberg und das Sauerland erzählt. Bei einem Glas Wein können die Zuhörer im schönen Ambiente der alten Bibliothek des Klosters Wedinghausen einen besonderen Abend erleben.

Gut zu wissen:

Karten sind in der Buchhandlung WortReich  in Arnsberg, Clemens-August-Straße 5, 59821 Arnsberg, (Tel.: 02931 / 3800 oder per Mail arnsberg@wortreich-meschede.de) im Vorverkauf für 8,- Euro erhältlich oder an der Abendkasse für 10,- Euro in der Klosterbibliothek, Klosterstraße 26.

Quelle: Text und Foto Buchhandlung “WortReich”, Arnsberg

“BERLIN 21” am 6. Mai beim Jazzclub Arnsberg zu Gast

Der Jazzclub Arnsberg freut sich bereits auf das nächste Konzert: Am Freitag, 6. Mai, sind mit “BERLIN 21” drei Vollblutmusiker aus der Welt des Jazz zu Gast in Arnsberg. Das Schlagzeug-Piano-Bass-Trio um den Schlagzeuger Torsten Zwingenberger verspricht einen belebenden Jazz-Abend in der KulturSchmiede Arnsberg. Beginn ist um 20 Uhr, Karten gibt es beim Jazzclub an der Abendkasse bereits ab 19.30 Uhr.

Abendkasse ab 19.30 Uhr

Durch den Weggang eines Bandmitglieds ist aus dem Quartett ein Trio geworden – Lionel, Martin und eben Torsten verkörpern jetzt “Berlin 21” und die Musik, die hinter ihnen steht. Das Konzept der Formation ist dabei bestehen geblieben: Es werden ausschließlich Kompositionen der Bandmusiker gespielt, die allen Spaß machen. Und es werden viele unterschiedliche Musikstile gemixt, damit ja nicht Langeweile aufkommen kann. Mit dem dritten Album „THREE!“ nehmen BERLIN 21 nun zu dritt ihre Fans wieder mit auf eine musikalische Weltreise von Europa über Afrika nach Nord- und Südamerika. Blues ist eine der Grundsäulen im Jazz. So auch in unterschiedlichen Facetten auf dem aktuellen Album.

Latin- und Afrogrooves zu hören

Latin- und Afrogrooves wechseln sich ab mit Funk- und Soulbeats, swingender Bebop, eine schmachtende Ballade und ein Musette-Walzer ergeben eine abwechslungsreiche Spannung.

Seit 1980 lebt der Schlagzeuger Torsten Zwingenberger in Moabit, dem zentral gelegenen Berliner Stadtviertel, das früher den Postzustellcode 1000 Berlin 21 trug. Dieser lang unterschätzte Bezirk ist so typisch für Berlin: ehrlich und direkt, schnodderig, witzig und charmant. Inmitten der bunten Moabiter Vielfalt hat Zwingenberger viele seiner legendären Bandformationen gegründet, so auch BERLIN 21. Torsten zählt zu den umtriebigsten Persönlichkeiten der deutschen Jazzszene und ist die treibende Kraft der Band BERLIN 21. Über hundert Konzerte im Jahr, internationale Tourneen und zahlreiche Projekte als Bandleader sowie als Sideman stehen auf seiner Agenda. Darüber hinaus hat er mit Drumming 5.1 eine sensationelle Technik des Schlagzeugspiels entwickelt, für die er das klassische Drumset um vielfältige Perkussionsinstrumente erweitert und mit artistischer Präzision aller vier Gliedmaßen bespielt.

Der Pianist Lionel Haas, 1971 in Bonn geboren, spielt seit seinem 9. Lebensjahr Klavier. Nach einem vier Jahre langen Aufenthalt in Washington DC lebt er seit 1999 in Berlin und arbeitet neben seinen Trio-, Quintett- und Oktettformationen als einer der gefragtesten Sidemen der Berliner Jazzszene. Er ist in vielen Jazzstilen zuhause und beweist sich immer wieder als hochvirtuoser Solist mit ausgeprägtem Bluesfeeling.

Martin Lillich, Autodidakt auf dem E-Bass, studierte Kontrabass an der Hochschule der Künste bei Klaus Stoll und spielt darüber hinaus einen sechssaitigen Fretless Akustikbass. Musikalisch bewegt er sich zwischen Klassik, Karibik, Jazz, Balkan und Bosporus, New Klezmer-Szene und Flamenco. Lillich ist als Solist und als Sideman fester Bestandteil der Berliner und der deutschen Jazz-Szene. Von 1995 bis 2005 war er Lehrbeauftragter an der Jazzhochschule Hanns Eisler. Seit 2003 ist er Bandleader bei Pompduck & Circumstance und seit 2010 arbeitet er bei der Global Music Academy.

Swing-Feeling gibt eigene Identität

Der ausdrucksvolle, spannungsgeladene Drive des Orchesters und ein ausgeprägtes Swing-Feeling geben dem Orchester eine eigene Identität.

Gut zu wissen:

“BERLIN 21” am Freitag, 6. Mai, um 20 Uhr in der KulturSchmiede Arnsberg Apostelstraße / Karten können im Vorverkauf bestellt werden: karten@jazzclub-arnsberg.de

QUELLE: Text und Foto – Veranstalter Jazzclub Arnsberg

Ragtime, Country und mehr: Jazzclub Arnsberg lädt am Freitag ein

“Hootin´ The Blues” sind in der KulturSchmiede Arnsberg zu Gast

Der Jazzclub Arnsberg lädt am kommenden Freitag, 25. Februar, zum Start in die neue Konzert-Saison ein. Zu Gast ist die Formation “Hostien´The Blues”, die ab 20 Uhr auf der Bühne der KulturSchmiede in Arnsberg steht. Karten gibt’s noch im Vorverkauf, Restkarten sind an der Abendkasse erhältlich. Voller Vorfreude auf das Konzert ist der Jazzclub Arnsberg mit seiner Vorsitzenden Antje Tetzlaff.

“Hootin´ The Blues” ist akustischer Blues, es ist aber noch viel mehr: Ragtime, Country, Bluegrass und Jazz sind im Lauf der Jahre ins Programm der Band eingeflossen. Diese Stile stellen eine Mischung dar, die die eingefahrenen Bahnen des traditionellen Blues verlässt, aber trotzdem immer die Wurzeln erkennen lässt.

Drei Individualisten

Egal in welchem Stil, “Hootin’ The Blues” bleibt unverwechselbar. Der Sound der Gruppe bildet die Klammer, die verschiedene Spielweisen zu einem homogenen Programm zusammenfasst. Drei Individualisten prägen die Band und sorgen mit wechselndem Leadgesang und unterschiedlichsten Soloinstrumenten für Abwechslung und verschiedene Stimmungen. Gleichberechtigte Gesangssätze bringen Fülle und zusätzliche Atmosphäre. Jedes Bandmitglied hat Erfahrung in verschiedensten Bands und bei unterschiedlichen Projekten live und im Studio gesammelt. Hootin’ The Blues bildet jedoch für alle drei die konstante Größe in ihrer Entwicklung.

Hootin’ The Blues” spielt bewusst ohne Bass und Schlagzeug. Die kleine Besetzung bedeutet nicht den Verzicht auf Groove oder Power. Sie eröffnet aber die Möglichkeit, das gesamte Spektrum von ruhigen Balladen bis zu treibenden Shuffles und funky Tanznummern abzudecken. Die vielen Jahre, in denen Hootin´ the Blues in unveränderter Besetzung öffentlich auftritt, zeigen, dass das Konzept der Band aufgeht. Musik, die in dieser Art und Qualität von kaum einer anderen Formation in Deutschland gespielt wird, die ein breites Publikum anspricht und die in kurzweiliger Form dargeboten wird, sichert den ständig wachsenden Erfolg. Dafür spricht auch der Gewinn der German Blues Challenge 2009 und die Auswahl von Hootin’ The Blues als Repräsentanten des German Blues.

Gut zu wissen:

“Hootin´The Blues” beim Jazzclub Arnsberg / Freitag, 25. Februar 2022 / KulturSchmiede Arnsberg – Apostelstraße / Beginn um 20 Uhr / Eintrittskarten unter karten@jazzclub-arnsberg.de – Restkarten ab 19.30 Uhr an der Tageskasse / Es gelten die aktuellen Corona-Schutzregeln (Einlass nur mit 2G – geimpft oder genesen, Nachweise und Personalausweis bitte bereit halten).

Quellen: Text und Foto (Jazzclub Arnsberg)

Wanderausstellung: “Dialog mit dem Ende” – Über die Endlichkeit und das Leben in der Stadtbibliothek

Die Ausstellung “Dialog mit dem Ende” bietet Raum für Gespräche und lädt ein, mit den Vermittler:innen interaktiv in den Dialog zu kommen.

„Wollen Sie ewig leben?“, „Wofür wollen Sie erinnert werden?“ oder „Gibt es einen schönen Tod?“ – Diese und zehn weitere existenzielle Fragen begegnen Besucher*innen ab sofort bis zum 25. Februar in der Ausstellung „Dialog mit dem Ende“ in der Stadtbibliothek Arnsberg-Neheim. Sie ist dort zu den normalen Öffnungszeiten der Bibliothek zu sehen.

„Das Leben ist einzigartig und es wird enden. Sprechen wir darüber!“ – Unter diesem Leitgedanken wird die Ausstellung in Arnsberg und an sechs weiteren Standorten in Deutschland zu sehen sein. Damit begegnet sie dem Tabuthema Tod. Denn über das Sterben spricht man nicht in einer Gesellschaft, die immer gesünder und leistungsfähiger werden will. Aber jedes Leben endet mit dem Tod. Früher oder später. „Die Ausstellung bietet eine Auseinandersetzung mit unserer eigenen Sterblichkeit an. Sie kann Dinge besprechbar machen, für die uns im Alltag manchmal die Worte zu fehlen scheinen“, so Bürgermeister Ralf Paul Bittner, der für die Stadt Arnsberg die Ausstellung offiziell eröffnet hat.

Filmemacherin und Fotograf

Für „Dialog mit dem Ende“ begaben sich daher die Filmemacherin Sylvie Hohlbaum und der Fotograf Steffen Baraniak auf die Suche nach Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Entstanden ist so ein halbstündiger Film sowie eindrückliche Fotografien der Protagonist*innen, die sich mit dem Lebensende konfrontiert sehen. „Dialog mit dem Ende“ nähert sich auf diese Weise diesem schwierigen und doch ganz alltäglichem Thema Tod an. Wie intensiv, ausgiebig oder zaghaft die Annäherung geschieht, liegt bei den Besucher*innen selbst.

Film zur Ausstellung: https://youtu.be/yPfaVlNThwA

Die Ausstellung bietet Raum für Gespräche und gleichzeitig laden freiwillig engagierte Vermittler*innen ein, den Dialog interaktiv mitzubestimmen, indem die Fragen der Ausstellung an einer Pinnwand beantwortet werden können.„Eine Ausstellung zum Thema Lebensende bedeutet für mich vor allem eine Auseinandersetzung mit dem Leben“, sagt Grace Konal, Gemeindereferentin und Seelsorgerin in Arnsberg, gleichzeitig eine der Sprecherinnen des Netzwerks Leben mit dem Tod. „Das Leben findet jeden Tag statt, ebenso wie der Tod. Aus den Gesprächen mit Patienten weiß ich: wer sich frühzeitig mit der eigenen Endlichkeit beschäftigt hat, wird wesentlicher, ist gelassener und hat mehr vom Leben.“ „Viele Menschen schieben die bewusste Auseinandersetzung mit dem Tod heraus. Mit der Ausstellung möchten wir einen Einstieg anbieten“, sagt Pfarrerin Claudia Schäfer, ebenfalls Sprecherin des Arnsberger Netzwerks.

Ein Geschenk für die Stadt

Martin Polenz von der städtischen Fachstelle Zukunft Alter ergänzt: „Diese Ausstellung ist ein Geschenk für uns als Stadt. In guter Zusammenarbeit vieler unterschiedlicher Organisationen konnte sie in die Stadtbibliothek geholt werden. Diese Form der Kooperation wollen wir als Netzwerk auch über den Ausstellungszeitraum fortsetzen und weiterentwickeln.“Begleitet wird die Ausstellung von einem Rahmenprogramm in der Stadt. Geplant sind beispielsweise Lesungen sowie Letzte-Hilfe-Kurse. Das ausführliche Programm ist online zu finden unter www.dialog-mit-dem-ende.de/#tourdaten.

Hintergründe und Informationen

Das Projekt Dialog mit dem Ende ist eine Kooperation der Körber-Stiftung mit Sitz in Hamburg und der Beisheim Stiftung mit Sitz in München und wird in Arnsberg präsentiert von der Stadt Arnsberg, der Fachstelle Zukunft Alter sowie dem Netzwerk Leben mit dem Tod.

Die Körber-Stiftung begegnet gesellschaftlicher Veränderung mit Dialog und Verständigung. Sie stellt sich mit ihren operativen Projekten, in ihren Netzwerken und mit Kooperationspartnern aktuellen Herausforderungen u.a. im Handlungsfeld „Lebendige Bürgergesellschaft“. Die Beisheim Stiftung widmet sich dem Dialog der Generationen und der Gestaltung des gesellschaftlichen Wandels. Dabei stehen die Themen Bildung, Gesundheit, Kultur und Sport im Mittelpunkt ihrer Stiftungsarbeit. Im Sinne ihres Stifters Otto Beisheim handelt sie unternehmerisch und partnerschaftlich.

Das Arnsberger Netzwerk Leben mit dem Tod setzt sich für einen offenen Umgang mit den Themen Sterben, Tod und Trauer ein. Die Mitglieder organisieren Veranstaltungen für die Öffentlichkeit und wollen verfügbare Unterstützungsangebote in dieser Lebensphase besser erreichbar machen.

Für weitere Informationen und alle Fragen rund um die Ausstellung steht Sarah Kästner, Programm-Managerin, gerne unter folgenden Kontaktdaten zur Verfügung: kaestner@koerber-stiftung.de, Tel. 040 72 57 02 39.

Gut zu wissen: Die Ausstellung ist bis zum 25. Februar von Di. bis Fr., 10 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr in der Stadtbibliothek Neheim am Neheimer Markt (Marktpassage) zu sehen. Informationen im Netz gibt es hier: www.dialog-mit-dem-ende.de

Quellen: (Text) Stadt Arnsberg / (Foto) Frank Albrecht

Best-of Poetry Slam am Sonntag in Arnsberg zu Gast

Arnsberg. Schon zum 4. Mal kommt eines der beliebtesten Bühnenformate ins Sauerland-Theater: Beim Best-of Poetry Slam Arnsberg sind am Sonntag, 6. Februar, ab 18 Uhr, die Stars der deutschsprachigen Slam-Szene, dazu hungriger Nachwuchs aus der Region, am Start. Tickets sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich.

Witzig – Ernst – Kritisch

Mal witzig, mal ernst, mal kritisch – Poetry Slam ist mitreißende Bühnenliteratur als fesselnde Performance mit bewegenden Texten. Das angesagte Live-Literaturformat bewegt sich wortgewaltig, divers und interaktiv im weiten Feld zwischen Lyrik, Comedy, Kabarett und Prosa. Poetry Slam ist Emotion und jedes Mal absolut einzigartig. Seit 2016 sind die modernen Dichterwettstreite sogar ganz offiziell als immaterielles UNESCO Kulturerbe anerkannt. Die Regeln des Wettbewerbs sind einfach wie effizient: selbstgeschriebene Texte, ein festes Zeitlimit und das Publikum selbst entscheidet, wer nach dieser spektakulären Show Ruhm und Ehre mit nach Hause nehmen darf. Der Poetry Slam Arnsberg wird moderiert von Jan Schmidt (NDR-Comedy-Contest).

Größtmögliche Sicherheitsvorkehrungen

Besuche im Sauerland-Theater finden unter den größtmöglichen Sicherheitsvorkehrungen statt. Für Kulturveranstaltungen gelten derzeit in ganz NRW die 2-G-Regeln mit den erforderlichen Nachweisen. Zusätzlich verzichtet die Stadt Arnsberg bei ihren eigenen Veranstaltungen auf die volle Auslastung des Hauses. So wird bei der Neujahrsgala nur jede zweite Reihe besetzt. Außerdem werden bei Ticketbuchung automatisch zwei Sitzplätze rechts und links der gewählten Plätze frei gelassen. Für ein sicheres Raumklima während des Konzerts sorgt die hochmoderne Lüftungsanlage des Theaters. Entsprechend der erforderlichen Auflagen führt diese raumlufttechnische Anlage 100 Prozent gefilterte Frischluft zu. Diese Maßnahmen sorgen für ein möglichst sicheres und unbeschwertes Konzerterlebnis.

Tickets bestellen

Karten für Best of Poetry Slam Arnsberg sind für 15,50 Euro (ermäßigt: 10 Euro) im Vorverkauf erhältlich unter anderem online unter www.reservix.de und in den reservix-Vorverkaufsstellen wie Buchhandlung Sonja Vieth, Alter Markt 10, Verkehrsverein Arnsberg e.V., Neumarkt 6, SCORE|shop, Apothekerstraße 25, Reisebüro Meyer, Marktstr. 8.

Quellen: Text – Stadt Arnsberg / Archiv-Foto: Frank Albrecht