Freilichtbühne Herdringen brennt zur „Heißen Ecke“ ein wahres Feuerwerk ab

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Ein roter Teppich, Sektempfang für alle Gäste und ein mit weißen Tüchern und Gartenfackeln geschmückter Aufgang an der Freilichtbühne Herdringen: So hatten sich die Mitglieder der Freilichtbühne Herdringen ihre 100. Premiere wohl selber in den schönsten Träumen nicht vorgestellt. Mit der Eröffnung der Spielzeit 2016 und dem Stück „Heiße Ecke“ konnte sie am letzten Wochenende gefeiert werden. Ein Besucherandrang wie selten zu einer Premiere mit weit mehr als 700 Gästen sorgte für das entsprechende Ambiente…

Vorsitzender Thomas Lepping – zur Begrüßung zunächst noch in feinem Zwirn – begrüße die Besucher und Ehrengäste der 100. Premiere in Herdringen – unter ihnen den Bundestagsabgeordneten Prof. Dr. Patrik Sensburg, den stellvertretenden Landrat Dr. Michael Schult und die stellvertretende Bürgermeisterin Rosemarie Goldner. Vor dem Vorsitzenden des Verbandes der Freilichtbühnen, Heribert Knecht und den Besuchern von acht befreundeten Bühnen dankte Lepping allen Aktiven, die am Zustandekommen der Show zur Jubiläumsbühne und der Spielzeit an sich beigetragen hatten.

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Figuren und Kostüme aus vergangenen Spielzeiten an der Freilichtbühne Herdringen wurden zur 100. Premiere zur Schau getragen.

Es war dann an Prof. Dr. Patrik Sensburg, die Spielzeit 2016 offiziell zu eröffnen, und er tat es mit einer Erinnerung an das erste Stück, das 1949 auf der Freilichtbühne Herdringen gezeigt wurde: „Der verlorene Sohn“. „Das Bühnenbild hat sich seitdem radikal verändert“, scherzte Sensburg mit Blick auf Bordell, Spielcasino und Pommesbude, die zu den markanten Orten des Erwachsenenstückes 2016 geworden sind. Der Bundestagsabgeordnete erinnerte ferner daran, dass seit dem ersten Stück in Herdringen mehr als 1.000.000 Millionen Besucher die verschiedenen Stücke auf der Bühne gesehen und begeistert gefeiert haben.

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Mit Quizspiel, Aktionen und Gesang wurde die Wartezeit auf den Startschuss zur „Heißen Ecke“ verkürzt.

Prof. Dr. Sensburg lobte den Mut ein Stück ins Sauerland zu holen, das in Hamburg schon über 1,5 Millionen Besucher gesehen haben. „Im Sauerland gibt´s jetzt auch die Stücke, die sonst nur Hamburg oder Düsseldorf vorbehalten waren“, so Sensburg. Und er wünschte der Bühne viel Erfolg mit ihren Aufführungen und noch 100 weitere Premieren.

Schon rund zwei Stunden vor dem eigentlichen Beginn der Live-Show, hatte man die ersten Gäste der 100. Premiere nicht nur mit einem Sekt empfangen: Auf dem gesamten Gelände traf man Schauspieler, die die Figuren und Kostüme vergangener Aufführungen (Wilhelm Tell, Don Camillo, Pippi Langstrumpf usw.) zur Schau trugen. Zur Unterhaltung wurden auf der Bühne noch vor dem Start der „Heißen Ecke“ die bekannten Lieder und Melodien aus Stücken der Vorjahre gesungen und teilweise gespielt.

Besucher konnten sich zudem an einem Quiz rund um die Bühne und ihre Geschichte beteiligen sowie an Nagelbrettern mit dem Eindrehen von Schrauben beschäftigen, wofür es Freikarten für den Besuch auf der Bühne zu gewinnen gab. Natürlich wurde nicht darauf verzichtet, zusammen mit den mehr als 700 Gästen der Jubiläumspremiere „Reeperbahn“ zu singen, wobei sich Hunderte schunkelnd und bester Laune daran beteiligten.

Dann endlich, zur versprochenen Zeit war es soweit: Das Stück der 100. Premiere, die „Heiße Ecke“ begann mit einem Knall und einer Stichflamme auf der Bühne!

Die Freilichtbühne Herdringen lädt ein: www.flbh.de

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