Himmlische Boten ab Freitag auf dem Poesiepfad unterwegs / 55. Edition wird eröffnet

In diesen Tagen haben „Himmlische Boten“ oder kurz: „Engel“ Hochkonjunktur. Sie begegnen uns jetzt im Advent überall: in den Auslagen der Schaufenster, auf Weihnachtskarten, Keksdosen, Papierservietten, Kaminsimsen oder sie hängen am Weihnachtsbaum. Die Winterausgabe des Poesiepfades nimmt sich des Themas “Weihnachten” an und lädt zu einer Eröffnung mit neuen Texten ein. Treffpunkt ist Freitag, 14. Dezember, um 15 Uhr auf dem Poesiepfad in Arnsberg-Rumbeck.

Es ist es auch nicht verwunderlich, dass so mancher aufgeschlossene Zeitgenosse (bei „Himmlischen Boten“) an Lieder trällernde, Kerzen tragende Schönheiten denkt, die leichtfüßig „schwebend“ – egal ob mit oder ohne Flügel – über den Erdboden gleiten. In der Konsumwelt sind Engel heute gefragter denn je, und das nicht nur zur Weihnachtszeit. Aber vorhanden und wichtig waren sie in unserem Kulturkreis schon immer. Vor allem Bildhauer und Maler, Komponisten und Musiker, Schriftsteller und Dichter geben Engeln auffallend viel Raum, scheinen sich von ihnen inspirieren zu lassen, zumal diese Geistwesen in unzählig vielen Erscheinungsformen vorstellbar sind.

Und nun kommen sie auch noch auf dem Poesiepfad im Mühlbachtal vor. Die Texte, die zu Beginn des Winterquartals 2018-2019 als 55. Edition auf dem Poesiepfad ausgehängt sind, lassen Begegnungen mit himmlischen Boten zu, die weit über die weihnachtlichen Engelsbilder hinaus ihre Bedeutung für die Menschen ausdrücken.

Das heutige Interesse an Engeln besteht möglicherweise aufgrund der menschlichen Sehnsucht, in kritischen Situationen nicht allein zu sein. Nur gibt es ein Problem: Wo sind diese Engel anzutreffen, wenn man einen braucht? Im luftleeren Raum? Auf der Erde? Können wir einen Engel festhalten oder fliegt der dann weg?

Vielleicht können die Waldbesucher auf dem Poesiepfad Anregungen oder gar Antworten dazu finden. Bekannte und weniger bekannte Autoren beschreiben ihr Erlebnis mit einem Engel oder teilen uns ihre Überlegungen zu den himmlischen Boten mit. Immer sind es sehr persönliche Begegnungen  und oft berührende Erlebnisse. In der Stille des Mühlbachtales besteht im Winterquartal für drei Monate die Möglichkeit, sich mit dem Thema „Engel“ intensiv auseinanderzusetzen. Ebenso ergibt sich daraus vielleicht auch der Kontakt mit dem eigenen Engel.

Recherchen und Präsentation liegend diesmal in den Händen von Bärbel Grosse und Wolfram Blanke.

(Text: Wolfram Blanke/Waldkultur; Foto: Frank Albrecht, Archiv)

Gut zu wissen:

Poesiepfad im Winter, Eröffnung Freitag, 14. Dezember, 15 Uhr

Thema ist “Weihnachten”

Die Veranstaltung findet mit dem Lehr- und Versuchsforstamt Arnsberger Wald und in Kooperation Waldkultur sowie der Förderverein Dorf und Kloster Rumbeck statt

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