Hüstener Kirmes dreht sich prächtig – Vorfreude auf die Tierschau am Montag

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Die Hüstener Kirmes ist längst eröffnet – und die Zahlen sprechen für sich: Auf dem über 70.000 Quadratmeter großen Festgelände in Hüsten gibt es seit Freitag für die Besucher über 100 Attraktionen. Fahrgeschäfte mit und ohne Wasser, Karussells für die ganz Kleinen oder für die ganz Mutigen. Seit zehn Jahren hatte auch in diesem Jahr der Lions-Club die Bewohnerinnen und Bewohner verschiedener Einrichtungen in der Stadt eingeladen, einen schönen Rundgang über die Kirmes zu machen und dabei die ersten Karussells auszuprobieren. Und – noch eine Zahl – zum dritten Mal war in diesem Jahr wieder die Leiterin des WDR-Studios Siegen, Beate Schmies, in Hüsten zu Gast, um die Kirmes würdig zu eröffnen. Jetzt freuen sich alle auf die nächsten Höhepunkte, vor allem die Tierschau am Montag, 12. September.

Als Vorsitzender der Hüstener Kirmes-Gesellschaft konnte Ingo Beckschäfer zahlreiche Gäste aus der ganzen Stadt im Festzelt begrüßen, die zusammen mit den Honoratioren der Stadt die Kirmes eröffnen wollten. Bürgermeister Hans-Josef Vogel erinnerte in seinem Grußwort daran, wie es mit der Hüstener Kirmes vor 1.000 Jahren begonnen hatte (nämlich als Tierschau/-markt) und lobte den Einsatz der ehrenamtlichen Vorbereiter und Begleiter der Hüstener Kirmes. Dass die Hüstener Kirmes es wert sei, in würdigem Rahmen eröffnet zu werden, daran lies der Eröffnungs-Gast, Beate Schmies, Leiterin des WDR-Studios in Siegen, keinen Zweifel. Sie betonte das gerne dazu nach Arnsberg-Hüsten gekommen sie und die Aufgabe mir Freude übernehme. So gab es beim Fassanstich auch keine Beanstandungen und der Zapfhahn konnte problemlos versenkt werden.

Am Montag, 12. September, bestimmt die „Tierschau“ zur Hüstener Kirmes die Gespräche. Auf dem alten Friedhof „St. Petri“ in Hüsten präsentiert die Sparkasse Arnsberg-Sundern die „Zucht- und Tierschau“ zu Hüstener Kirmes. Schon am frühen Morgen fangen die Züchter an, ihre Tiere in die Boxen zu leiten. Besucher auf der Tierschau haben ab 9 Uhr Zutritt zum Gelände. Dann zeigen die Züchter in den Ringen auf dem Friedhofgelände ihre Zuchterfolge, die von einer Jury bewertet und beurteilt werden. Zuschauer haben die Gelegenheit, direkt an den Rängen die Vorführungen zu begleiten.

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Pferde und die Künste seiner Reiter waren im letzten Jahr ein wichtiges Thema der Tierschau zur Hüstener Kirmes. Fotos: Albrecht/Archiv

Schwerpunkt im Begleitprogramm zur Hüstener Kirmes ist „Holz als Energieträger“. Von der Holzernte über die Verarbeitung zu umweltfreundlichem Rohstoff bis zur Verfeuerung in Öfen wird der gesamte Weg der Holzerzeugung und -verwertung gezeigt und erklärt. Darüber hinaus gibt es auch Biologisches zu erfahren. Das Thema „Pferde im Wandel der Zeit“ erklärt, wie sich die verschiedenen Rassen an die heutige Zeit angepasst haben.

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Die Tierschau begeistert vor allem auch die jungen Besucher. Montag werden Hunderte von Grundschülern auf dem Gelände am alten Friedhof erwartet.

Aber nicht nur die großen Tiere prägen die Zucht- und Tierschau zur Hüstener Kirmes. Wie immer werden Brieftauben (rund 100 Exemplare), Rassegeflügel (rund 200 Exemplare) und Kaninchen (rund 150 Tiere) heimischer Züchter und Zuchtgemeinschaften gezeigt und von einer Jury bewertete. Esel und Ziegen, etwa 20 Angus-Rinder (im Rahmen der Jungtierschau) sind zu sehen. Die Oldtimer-Freunde Haar-Börde haben auf der Hüstener Kirmes einen festen Platz und zeigen auf dem Tierschaugelände alte Landfahrzeuge.

Im Anschluss an die Zucht- und Tierschau zur Hüstener Kirmes drehen sich dann wieder die Karussells auf der Riggenweide in Hüsten – die Hüstener Krimes hat noch zwei tolle Tage vor sich. Am Dienstag, 13. geht die Kirmes wie immer mit einem Höhenfeuerwerk zu Ende.

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