Neue Ausstellung im „Schloßfenster“: Die Pest in Arnsberg

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Die Freunde der Altstadt haben eine neue Ausstellung vorbereitet: Am Donnerstag, 28. April, ist die Eröffnung in ihren ganz speziellen Ausstellungsräumen – dem „Schloßfenster“ unterhalb der Arnsberger Schlossruine, natürlich. Für die Vernissage zur neuen Ausstellung, die um 19.30 Uhr beginnt, hat sich der ausrichtende Verein kundigen Sachverstand geholt: Priv.-Doz. Dr. Ortwin Ruland, Chefarzt am Klinikum Arnsberg, stellt die Ausstellung der Freunde der Altstadt vor, die selber dazu schreiben…

„Die Pest, die Geißel der Menschheit bis in das 20. Jahrhundert! Im Mittelalter wurden durch sie ganze Landstriche entvölkert und auch in Arnsberg wütete sie regelmäßig bis in das 18. Jahrhundert. Karl Féaux de Lacroix berichtete in seinen Schriften über das Jahr 1666 – in Arnsberg wütete die Pest. Diesen Anlass, dass vor 350 Jahren in Arnsberg die Pest wieder einmal die Stadt und ihre Menschen heimsuchte, nimmt der Verein der Freunde der Altstadt Arnsberg 1991 zum Anlass, die erste Ausstellung in diesem Jahr im „Schloßfenster“ der schlimmsten Krankheit des Mittelalters zu widmen.

Vernissage am Donnerstag, 28. April

Am Donnerstag, den 28. April um 19.30 Uhr wird die Ausstellung mit der Vernissage durch Dr. Ortwin Ruland eröffnet. Er hat auch großen Anteil bei der Erstellung dieser Ausstellung gehabt. Zusammen mit Uwe Schmidtke wurde dies Ausstellung in den letzten Wochen komponiert und enthält jetzt viele Informationstafeln sowie weitere Exponate. Natürlich kam dazu wieder große Unterstützung aus dem Stadtarchiv Arnsberg unter der Leitung Michael Gosmann.

Die Ausstellung wird ab Samstag, 30. April, zunächst immer samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr für die Öffentlichkeit geöffnet sein, der Eintritt ist frei.“

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