Volle Bühne für „Wintergarten“ – Eindringliches Theaterstück über Flüchtlingsgeschichten noch mal zu sehen

Im November 2016 war es noch ein gewagtes Projekt, auf das sich eine Gruppe von Menschen aus Arnsberg, Syrien und anderen Ländern mit vielen Fluchtgründen eingelassen hatte. Einige Aufführungen später, hat sich die Aufführung des Stückes „Wintergarten – Ich will nach vorne schauen“ mehr als behauptet (Foto, oben: Albrecht/Archiv). In wenigen Tagen – am Montag und Dienstag, 6. Und 7. März, gibt es „Wintergarten“ noch einmal zu sehen. Jeweils um 19.30 Uhr wird in der KulturSchmiede Arnsberg gespielt. Karten im VVK (10 Euro) gibt es in den Stadtbüros, Restkarten vielleicht an der Abendkasse.

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Willkommen in Deutschland – Damals gab es kein „Wir schaffen das!“

Schöne und seltene Fotos aus ihrer Heimat, Syrien. Eindrücke aus den Städten Aleppo oder Hams, die man seit Monaten eigentlich nur aus den Nachrichten kennt. In Farbe, in schwarzweiß… aus Geschichte und Gegenwart. Einer traurigen Gegenwart, das wird den Besuchern der Premiere von „Wintergarten – Ich will nach vorne schauen“ nicht nur durch die bedrückende arabische Musik deutlich. 23 motivierte Akteure (Foto, oben: Albrecht) zur Hälfte deutsch, zur Hälfte arabisch, überzeugten am Montag mit ihrem eigenen Stück, für das sie ein gutes Jahr geprobt hatten…

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Wenn Deutsch vor Fußball kommt: Flüchtlingskinder lernen auch in den Ferien mit viel Spaß!

Sommerferien – sechs Wochen, in denen die Schule geschlossen ist?! Das war einmal – zumindest am Arnsberger Gymnasium Laurentianum. Ein kleiner Kreis von Lehrkräften und Schülern sorgte jetzt dafür, dass es auch in den wohlverdienten Ferien weiterging: Weiter ging mit Lernen. Und während sich ein Großteil der Schülerschaft mit oder ohne Eltern an den Stränden der Republik herumlümmelte, herrschte richtig Betrieb im Offenen Ganztag der Schule. Drei Wochen lang hat es in diesen Sommerferien ein Lern- und Beschäftigungsprogramm für die jungen Flüchtlinge aus verschiedenen Teilen der Stadt gegeben.

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“Ohne Hoffnung könnte man … einfach sterben”

“Syria Mobile Film Festival” zeigt Wahrheit im Hüstener Kulturzentrum

Ich könnte vom traurigen und hoffnungslosen Blick Husseins erzählen, dessen Hände von einer Clusterbombe zerfetzt wurden. Ich könnte erzählen, wie er sich beim Schreiben in der Schule quält. Oder wie er völlig apathisch zu weinen beginnt, weil ihm alles zu viel wird. Ich könnte aber auch von seiner Mutter erzählen, die sich macht- und hilflos fühlt. “Ich kann ihn nicht behandeln”, sagt sie.

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Acht Minuten – acht Männer – acht Stockwerke

Afghanische WG besucht gemeinsam mit Paten die Freiwillige Feuerwehr in Arnsberg

Acht Minuten Zeit haben die acht freiwilligen Feuerwehrmänner nach dem alarmierenden Notruf, um sich gemeinsam mit Christian Karla, stellv. Stadtjugendfeuerwart, am Löschfahrzeug einzufinden und während der Fahrt in ihre rund 25 Kilogramm schwere Schutzausrüstung zu werfen. Acht Minuten, in denen den Kämpfern gegen das Feuer alles Mögliche durch den Kopf gehen kann – denn noch kennen sie das Ausmaß des Einsatzes nicht. Da bekommen nicht nur die afghanischen jungen Männer große Augen, sondern auch ihre Paten, die gemeinsam mit ihnen an der Brandschutzübung der Freiwilligen Feuerwehr in Arnsberg teilnehmen.

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