Freilichtbühne Herdringen übersteht die Coronazeit unbeschadet

Mit bewährtem Team geht es nun in die neue Spielzeit

Herdringen. Die Freilichtbühne Herdringen hat die Pandemie unbeschadet überstanden. Das ist die wichtigste Feststellung durch den Vorsitzenden Thomas Lepping auf der Generalversammlung des Vereins. Bei der Vorstandswahlen gab es keine personellen Änderungen, so dass die Arbeit des Vereins nun kontinuierlich weitergeführt werden kann.

„Es war ein besonderes Jahr mit besonderen Herausforderungen, die wir als Verein grandios gemeistert haben“, ist Thomas Lepping allen Aktiven der Freilichtbühne dankbar. Beispielhaft nannte er den Einsatz für 25 externe Veranstaltungen. „Wir haben zum Beispiel Schulen ihre Entlassfeiern, Kirchen Konfirmation und Kommunion ermöglicht: Jedes Mal waren wir mit Personal vor Ort. Und wir haben das gern gemacht.“

So habe die Freilichtbühne nicht nur Einrichtungen in der Stadt Arnsberg unterstützt, sondern die Freilichtbühnengemeinschaft habe auch in der Pandemie Zusammenhalt und Aktivität unter Beweis stellen können. „Wir haben diese logistische Herausforderung hervorragend gemeistert“, ging sein Dank an die Aktiven vor Ort.

Pater und Grodhues seit 70 Jahren Mitglied

Für besondere Vereinstreue ehrte Lepping  Dieter Westhoff und Udo Riemer für 50 Jahre Mitgliedschaft. Josef Pater und Annemarie Grodhues sogar für das seltene Jubiläum von 70 Jahren Mitgliedschaft in der Freilichtbühne Herdringen.

Förderprogramme und Spenden

Und auch die Zahlen stimmen. Staatliche Förderprogramme und Spenden hatten die Spielzeit 2021 ermöglicht. Die unter Coronabedingungen durchgeführten kleinen Stücke waren erfolgreich, auch wenn nur knapp ein Drittel der sonst üblichen Zuschauerzahlen zugelassen waren. Schatzmeister Markus Strotmeyer verzeichnete so ein leichtes Plus zum Jahresabschluss. „Das war auch notwendig, da wir in 2022 deutlich weniger Fördermittel für die Spielzeit generieren konnten und für unsere Premieren in Vorleistung treten mussten“, erklärte Markus Strotmeyer, dass er den Überschuss schon wieder ausgegeben hat.

Premieren am 21. Mai und 15. Juli

Das war notwendig, da seit Januar die Vorbereitungen laufen. Diesmal wieder für eine aktuelle Spielzeit unter ganz normalen Bedingungen. Diese startet mit dem Familientheater „Cinderella“ an diesem Wochenende, Samstag, 21. Mai, und dem Musical „Linie 1“ am 15. Juli.

Gut zu wissen: Karten können bei der Freilichtbühne Herdringen über die Homepage www.flbh.de sowie telefonisch unter 02932 / 39140 reserviert werden.

Quelle: Text und Foto (Der geschäftsführende Vorstand mit dem Jubilaren) Freilichtbühne Herdringen

Dusty Lane Jazzband spielt Dixieland und Blues aus dem Ruhrgebiet

Der Jazzclub Arnsberg lädt zu seinem nächsten Konzert: Am Freitag, 18. März, ist die “Dusty Lane Jazzband” in der KulturSchmiede Arnsberg zu Gast. Das Konzert beginnt um 20 Uhr, Restkarten sind an der Tageskasse erhältlich.

Gegründet 1960 in Essen, gehört die “Dusty Lane Jazzband” zu den dienstältesten Jazzformationen im Ruhrgebiet. Die Gruppe erspielte sich nach ihrer Gründung schnell einen guten Ruf und war bald regelmäßig in den Jazz-Clubs an Rhein und Ruhr zu Gast. Den eigenen Dusty-Lane-Sound entwickelte die Band durch den Pianisten und Arrangeurs Hans Peter, der 1965 in die Band eintrat. Seine Handschrift prägt bis heute viele Stücke der Formation.

Renommierte Jazzfestivals

Die “Dusty Lane Jazzband” spielte bereits zahlreiche Konzerte in Deutschland und war vielfach auch bei renommierten Jazzfestivals im Ausland engagiert – beispielsweise in Belgien, Italien, in den Niederlanden sowie in Finnland. Die Dusty Lane Jazzband produzierte mehrere CDs und andere Tonträger.

Seit 2021 bereichern und verjüngen mit Bernd Pitzer (Kontrabass) und Volker Lahr (Schlagzeug) zwei neue Musiker die Formation.
Nach der Corona-Pause ist die Dusty Lane Jazzband nun endlich auch wieder live unterwegs, um die Fans der traditionellen Jazzmusik mit ausgefeilt arrangiertem Swing, Blues und Dixieland (Chicago-Style) in der Besetzung mit Gesang, Trompete, Saxofon/Klarinette, Posaune, Piano, Kontabass und Schlagzeug zu unterhalten.

Gut zu wissen:

Jazzclub Arnsberg lädt ein: Konzert mit der “Dusty Lane Jazzband”, Freitag, 18. März, 20 Uhr KulturSchmiede Arnsberg, Apostelstraße. Restkarten an der Abendkasse. Teilnahme nach den aktuellen Corona-Regeln möglich: 3-G (geimpft, genesen oder tagesaktuell getestet).

Quellen: Text und Foto – Jazzclub Arnsberg (Veranstalter)

Ragtime, Country und mehr: Jazzclub Arnsberg lädt am Freitag ein

“Hootin´ The Blues” sind in der KulturSchmiede Arnsberg zu Gast

Der Jazzclub Arnsberg lädt am kommenden Freitag, 25. Februar, zum Start in die neue Konzert-Saison ein. Zu Gast ist die Formation “Hostien´The Blues”, die ab 20 Uhr auf der Bühne der KulturSchmiede in Arnsberg steht. Karten gibt’s noch im Vorverkauf, Restkarten sind an der Abendkasse erhältlich. Voller Vorfreude auf das Konzert ist der Jazzclub Arnsberg mit seiner Vorsitzenden Antje Tetzlaff.

“Hootin´ The Blues” ist akustischer Blues, es ist aber noch viel mehr: Ragtime, Country, Bluegrass und Jazz sind im Lauf der Jahre ins Programm der Band eingeflossen. Diese Stile stellen eine Mischung dar, die die eingefahrenen Bahnen des traditionellen Blues verlässt, aber trotzdem immer die Wurzeln erkennen lässt.

Drei Individualisten

Egal in welchem Stil, “Hootin’ The Blues” bleibt unverwechselbar. Der Sound der Gruppe bildet die Klammer, die verschiedene Spielweisen zu einem homogenen Programm zusammenfasst. Drei Individualisten prägen die Band und sorgen mit wechselndem Leadgesang und unterschiedlichsten Soloinstrumenten für Abwechslung und verschiedene Stimmungen. Gleichberechtigte Gesangssätze bringen Fülle und zusätzliche Atmosphäre. Jedes Bandmitglied hat Erfahrung in verschiedensten Bands und bei unterschiedlichen Projekten live und im Studio gesammelt. Hootin’ The Blues bildet jedoch für alle drei die konstante Größe in ihrer Entwicklung.

Hootin’ The Blues” spielt bewusst ohne Bass und Schlagzeug. Die kleine Besetzung bedeutet nicht den Verzicht auf Groove oder Power. Sie eröffnet aber die Möglichkeit, das gesamte Spektrum von ruhigen Balladen bis zu treibenden Shuffles und funky Tanznummern abzudecken. Die vielen Jahre, in denen Hootin´ the Blues in unveränderter Besetzung öffentlich auftritt, zeigen, dass das Konzept der Band aufgeht. Musik, die in dieser Art und Qualität von kaum einer anderen Formation in Deutschland gespielt wird, die ein breites Publikum anspricht und die in kurzweiliger Form dargeboten wird, sichert den ständig wachsenden Erfolg. Dafür spricht auch der Gewinn der German Blues Challenge 2009 und die Auswahl von Hootin’ The Blues als Repräsentanten des German Blues.

Gut zu wissen:

“Hootin´The Blues” beim Jazzclub Arnsberg / Freitag, 25. Februar 2022 / KulturSchmiede Arnsberg – Apostelstraße / Beginn um 20 Uhr / Eintrittskarten unter karten@jazzclub-arnsberg.de – Restkarten ab 19.30 Uhr an der Tageskasse / Es gelten die aktuellen Corona-Schutzregeln (Einlass nur mit 2G – geimpft oder genesen, Nachweise und Personalausweis bitte bereit halten).

Quellen: Text und Foto (Jazzclub Arnsberg)

Wanderausstellung: “Dialog mit dem Ende” – Über die Endlichkeit und das Leben in der Stadtbibliothek

Die Ausstellung “Dialog mit dem Ende” bietet Raum für Gespräche und lädt ein, mit den Vermittler:innen interaktiv in den Dialog zu kommen.

„Wollen Sie ewig leben?“, „Wofür wollen Sie erinnert werden?“ oder „Gibt es einen schönen Tod?“ – Diese und zehn weitere existenzielle Fragen begegnen Besucher*innen ab sofort bis zum 25. Februar in der Ausstellung „Dialog mit dem Ende“ in der Stadtbibliothek Arnsberg-Neheim. Sie ist dort zu den normalen Öffnungszeiten der Bibliothek zu sehen.

„Das Leben ist einzigartig und es wird enden. Sprechen wir darüber!“ – Unter diesem Leitgedanken wird die Ausstellung in Arnsberg und an sechs weiteren Standorten in Deutschland zu sehen sein. Damit begegnet sie dem Tabuthema Tod. Denn über das Sterben spricht man nicht in einer Gesellschaft, die immer gesünder und leistungsfähiger werden will. Aber jedes Leben endet mit dem Tod. Früher oder später. „Die Ausstellung bietet eine Auseinandersetzung mit unserer eigenen Sterblichkeit an. Sie kann Dinge besprechbar machen, für die uns im Alltag manchmal die Worte zu fehlen scheinen“, so Bürgermeister Ralf Paul Bittner, der für die Stadt Arnsberg die Ausstellung offiziell eröffnet hat.

Filmemacherin und Fotograf

Für „Dialog mit dem Ende“ begaben sich daher die Filmemacherin Sylvie Hohlbaum und der Fotograf Steffen Baraniak auf die Suche nach Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Entstanden ist so ein halbstündiger Film sowie eindrückliche Fotografien der Protagonist*innen, die sich mit dem Lebensende konfrontiert sehen. „Dialog mit dem Ende“ nähert sich auf diese Weise diesem schwierigen und doch ganz alltäglichem Thema Tod an. Wie intensiv, ausgiebig oder zaghaft die Annäherung geschieht, liegt bei den Besucher*innen selbst.

Film zur Ausstellung: https://youtu.be/yPfaVlNThwA

Die Ausstellung bietet Raum für Gespräche und gleichzeitig laden freiwillig engagierte Vermittler*innen ein, den Dialog interaktiv mitzubestimmen, indem die Fragen der Ausstellung an einer Pinnwand beantwortet werden können.„Eine Ausstellung zum Thema Lebensende bedeutet für mich vor allem eine Auseinandersetzung mit dem Leben“, sagt Grace Konal, Gemeindereferentin und Seelsorgerin in Arnsberg, gleichzeitig eine der Sprecherinnen des Netzwerks Leben mit dem Tod. „Das Leben findet jeden Tag statt, ebenso wie der Tod. Aus den Gesprächen mit Patienten weiß ich: wer sich frühzeitig mit der eigenen Endlichkeit beschäftigt hat, wird wesentlicher, ist gelassener und hat mehr vom Leben.“ „Viele Menschen schieben die bewusste Auseinandersetzung mit dem Tod heraus. Mit der Ausstellung möchten wir einen Einstieg anbieten“, sagt Pfarrerin Claudia Schäfer, ebenfalls Sprecherin des Arnsberger Netzwerks.

Ein Geschenk für die Stadt

Martin Polenz von der städtischen Fachstelle Zukunft Alter ergänzt: „Diese Ausstellung ist ein Geschenk für uns als Stadt. In guter Zusammenarbeit vieler unterschiedlicher Organisationen konnte sie in die Stadtbibliothek geholt werden. Diese Form der Kooperation wollen wir als Netzwerk auch über den Ausstellungszeitraum fortsetzen und weiterentwickeln.“Begleitet wird die Ausstellung von einem Rahmenprogramm in der Stadt. Geplant sind beispielsweise Lesungen sowie Letzte-Hilfe-Kurse. Das ausführliche Programm ist online zu finden unter www.dialog-mit-dem-ende.de/#tourdaten.

Hintergründe und Informationen

Das Projekt Dialog mit dem Ende ist eine Kooperation der Körber-Stiftung mit Sitz in Hamburg und der Beisheim Stiftung mit Sitz in München und wird in Arnsberg präsentiert von der Stadt Arnsberg, der Fachstelle Zukunft Alter sowie dem Netzwerk Leben mit dem Tod.

Die Körber-Stiftung begegnet gesellschaftlicher Veränderung mit Dialog und Verständigung. Sie stellt sich mit ihren operativen Projekten, in ihren Netzwerken und mit Kooperationspartnern aktuellen Herausforderungen u.a. im Handlungsfeld „Lebendige Bürgergesellschaft“. Die Beisheim Stiftung widmet sich dem Dialog der Generationen und der Gestaltung des gesellschaftlichen Wandels. Dabei stehen die Themen Bildung, Gesundheit, Kultur und Sport im Mittelpunkt ihrer Stiftungsarbeit. Im Sinne ihres Stifters Otto Beisheim handelt sie unternehmerisch und partnerschaftlich.

Das Arnsberger Netzwerk Leben mit dem Tod setzt sich für einen offenen Umgang mit den Themen Sterben, Tod und Trauer ein. Die Mitglieder organisieren Veranstaltungen für die Öffentlichkeit und wollen verfügbare Unterstützungsangebote in dieser Lebensphase besser erreichbar machen.

Für weitere Informationen und alle Fragen rund um die Ausstellung steht Sarah Kästner, Programm-Managerin, gerne unter folgenden Kontaktdaten zur Verfügung: kaestner@koerber-stiftung.de, Tel. 040 72 57 02 39.

Gut zu wissen: Die Ausstellung ist bis zum 25. Februar von Di. bis Fr., 10 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr in der Stadtbibliothek Neheim am Neheimer Markt (Marktpassage) zu sehen. Informationen im Netz gibt es hier: www.dialog-mit-dem-ende.de

Quellen: (Text) Stadt Arnsberg / (Foto) Frank Albrecht

Best-of Poetry Slam am Sonntag in Arnsberg zu Gast

Arnsberg. Schon zum 4. Mal kommt eines der beliebtesten Bühnenformate ins Sauerland-Theater: Beim Best-of Poetry Slam Arnsberg sind am Sonntag, 6. Februar, ab 18 Uhr, die Stars der deutschsprachigen Slam-Szene, dazu hungriger Nachwuchs aus der Region, am Start. Tickets sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich.

Witzig – Ernst – Kritisch

Mal witzig, mal ernst, mal kritisch – Poetry Slam ist mitreißende Bühnenliteratur als fesselnde Performance mit bewegenden Texten. Das angesagte Live-Literaturformat bewegt sich wortgewaltig, divers und interaktiv im weiten Feld zwischen Lyrik, Comedy, Kabarett und Prosa. Poetry Slam ist Emotion und jedes Mal absolut einzigartig. Seit 2016 sind die modernen Dichterwettstreite sogar ganz offiziell als immaterielles UNESCO Kulturerbe anerkannt. Die Regeln des Wettbewerbs sind einfach wie effizient: selbstgeschriebene Texte, ein festes Zeitlimit und das Publikum selbst entscheidet, wer nach dieser spektakulären Show Ruhm und Ehre mit nach Hause nehmen darf. Der Poetry Slam Arnsberg wird moderiert von Jan Schmidt (NDR-Comedy-Contest).

Größtmögliche Sicherheitsvorkehrungen

Besuche im Sauerland-Theater finden unter den größtmöglichen Sicherheitsvorkehrungen statt. Für Kulturveranstaltungen gelten derzeit in ganz NRW die 2-G-Regeln mit den erforderlichen Nachweisen. Zusätzlich verzichtet die Stadt Arnsberg bei ihren eigenen Veranstaltungen auf die volle Auslastung des Hauses. So wird bei der Neujahrsgala nur jede zweite Reihe besetzt. Außerdem werden bei Ticketbuchung automatisch zwei Sitzplätze rechts und links der gewählten Plätze frei gelassen. Für ein sicheres Raumklima während des Konzerts sorgt die hochmoderne Lüftungsanlage des Theaters. Entsprechend der erforderlichen Auflagen führt diese raumlufttechnische Anlage 100 Prozent gefilterte Frischluft zu. Diese Maßnahmen sorgen für ein möglichst sicheres und unbeschwertes Konzerterlebnis.

Tickets bestellen

Karten für Best of Poetry Slam Arnsberg sind für 15,50 Euro (ermäßigt: 10 Euro) im Vorverkauf erhältlich unter anderem online unter www.reservix.de und in den reservix-Vorverkaufsstellen wie Buchhandlung Sonja Vieth, Alter Markt 10, Verkehrsverein Arnsberg e.V., Neumarkt 6, SCORE|shop, Apothekerstraße 25, Reisebüro Meyer, Marktstr. 8.

Quellen: Text – Stadt Arnsberg / Archiv-Foto: Frank Albrecht