Übernacht – „überdacht“: Kunst-Werk in Neheim bietet fünf Tage Kultur im September

Neheim. Viel Musik, noch mehr Kultur und jede Menge Spaß – das wird das neue Format der längst schon zum Kult gewordenen Kultur-Veranstaltung in Arnsberg und darüber hinaus prägen: Aus „Übernacht“ wird „ÜBERDACHT“, so nennt sich nach einer Idee aus dem Kreativhaus an der Neheimer Möhnestraße das mehrtägige Kulturfest, das von Freitag, 18. September, bis Dienstag, 22. September einlädt. Live-Musik und Ausstellungen junger Künstler wollen auch in Zeiten von Corona ein kulturelles Zeichen setzten. Eintrittskarten zu allen Veranstaltungen (außer „K-Sonntag“ – Vol. 2) können per Mail an lehrwerkstatt@kunst-werk-arnsberg.de bestellt werden. Es werden maximal vier Tickets personalisiert pro Veranstaltung verkauft.

Wir müssen wieder Kultur wagen! – Christoph Meinschäfer

Unter Wahrung aller Corona-Schutzbestimmungen präsentiert sich das Kultur-Festival am Kunst-Werk in Neheim in diesem Jahr open air. Durften sich im letzten Jahr die Organisatoren noch über einige Hundert Besucher im Haus freuen, so sind die großen Live-Veranstaltungen in diesem Jahre unter den freien Himmel verlegt worden. Der Platz vor dem Eingang des Kunst-Werks wird zur Bühne für den Entertainer Helge Schneider (bereits restlos ausverkauft!) & Co. Der Corona-Pandemie geschuldet, ist auch das Ende aller Veranstaltungen auf 22 Uhr fest gesetzt. Auf dem tatsächlich überdachten Veranstaltungsgelände gibt es nummerierte Sitzplätze sowie wenige nummerierte Stehplätze an Tischen.

Nummerierte Sitzplätze

Aber Überdacht wäre nicht was es wäre, gäbe es nicht noch ein Reihe weiterer kultureller Highlights. Bereits am Freitag, 18. September, eröffnet Christina Lux fest. Oliver George mit ihrem Wohnzimmerkonzert unter freiem Himmel das Kultur-Fest in Neheim. Im Stil einer Singer-Songwriterin präsentiert die Künstlerin ihre feinsinnigen Folkpop-Songs auf der „Überdacht“. Ihre Lieder folgen in Idee und Art den Stücken von Joni Mitchells, Tracy Chapman oder Eva Cassidys. Das Konzert mit Christina Lux beginnt um 20 Uhr, Einlass ist ab 18 Uhr. Karten gibt es zum Preis von 20 Uhr per Mail (s.oben) zu buchen.

Der Entertainer Helge Schneider kommt am Samstagabend, 19. September, mit seinem Programm „Nur für Dich!“ nach Neheim. Sein Auftritt am Kunstwerk beginnt um 19.30 Uhr und ist bereits seit Tagen ausverkauft.

Helge Schneider ausverkauft

Unter dem Motto „Werkschau meets Samba“ findet am Sonntag, 20. September, eine Neuauflage des „K-Sonntags“ statt, der im letzten Jahr mit Lesung und Musik erfolgreich gelaufen ist. „Wir haben in diesem Jahr den Schwerpunkt des Kulturangebotes auf Fotografie gelegt“, beschreibt Christoph Meinschäfer von Fotografie Meinschäfer im Haus. Im Atelier des Fotografen sind dabei speziell aufbereitete Fotografien der letzten Jahre zu sehen. „Wir haben die Bilder dazu speziell aufgewertet“, beschreibt Mitarbeiterin Maria Morlok, die auch die Idee zu der Aktion hatte.

Fotografien speziell aufgewertet

So sind die Fotos in einem sehr großen Format auf Acrylglas gedruckt worden, wodurch sie in der Bildaussage noch eine ganz besondere Brillanz bekommen haben. Die Foto-Arbeiten eines ganzes Teams können zur Ausstellung im Kunst-Werk, das dafür unter Wahrung der Corona-Schutzbestimmungen (Abstand und Mundschutz) betreten werden kann, auch käuflich erworben werden. „Mit dem Geld, das nach dem Abzug der Herstellungskosten übrig bleibt, wollen wir die weitere Ausbildungsarbeit der Kunst-Werk-Lehrwerkstatt finanzieren“, beschreibt Morlok im Detail. Niemand muss natürlich die Katze im Sack kaufen, zu allen ausgestellten Fotografien gibt es auch ein Geschichte. In die sollen bei der Werkschau am K-Sonntag die stündlich statt findenden Führungen mit Mitarbeiter*innen und Fotografen/*innen des Fotostudios einführen. Zu jeder vollen Stunden ist ein Rundgang mit maximal zehn (10!) Personen durch die Ausstellung im Haus vorgesehen.

Am K-Sonntag geht’s im Neheimer Kunst-Werk vor allem Fotografien. Maria Morlok zeigt eine Auswahl schöner Bilder. Foto: Frank Albrecht

Ausstellung im Kunstwerk

Die Möglichkeiten, auch die anderen Akteure des Kunst-Werkes am K-Sonntag kennen zu lernen sind wegen Corona allerdings begrenzt: „Wir haben eine Genehmigung nur für maximal 50 Personen im Haus“, erklärt Christoph Meinschäfer. Das gilt nicht mehr für den Auftritt des „Tropical Turn Quartetts“ ab 18 Uhr vor dem Kunstwerk. Die vierköpfige Formation bietet Salsa, Sambo und Merengue und spielt für die Gäste des K-Sonntags kostenfrei (Spenden sind gern gesehen).

K-Sonntag mit Kultur und Programm

Mit dem K-Sonntag am Sonntag, 20. September, hat die „Überdacht“ ihr Ende aber noch nicht gefunden! Am Montag, 21. September, legt das Kunst-Werk mit „Golems Best“ noch einmal nach. Auf dem Programm stehen der Auftritt der Golem- (die Neheimer Kultur-Kneipe an der Langen Wende) Kultband „Yenga“ sowie der Plattenklassiker „Turntable noise“ von Toto und Raule. Start ist um 19 Uhr, Einlass bereits ab 18 Uhr – Eintrittskarten können zum Preis von 10 Euro reserviert werden (lehrwerkstatt@kunst-werk-neheim.de).

Golems Best und Henrik Freischlader

Zu einem weiteren musikalischen Highlight im Rahmen von „Überdacht“ können die Macher aus dem Kunst-Werk abschließend am Dienstag, 22. September, ab 20 Uhr einladen. Dann gehört die Bühne vor dem Kunst-Werk dem Künstler Henrik Freischlader und seiner Band. Der Musiker präsentiert in Neheim sein neues Album, mit dem die Formation ab Herbst 2020 (so noch die aktuellen Planungen) auf Tournee gehen möchte. Henrik Freischlader und seine Musiker zeigen, wie gut sich Blues in einer traditionellen Spielweise anhören kann. Das Konzert beginnt um 20 Uhr, Einlass ist schon ab 18 Uhr. Karten können zum Preis für 25 Euro über die Mail-Adresse (s.oben) gebucht werden.

Hintergrund:

Informationen auch unter www.kunst-werk-arnsberg.de

(Quelle: Kunst-Werk Neheim, Text: Frank Albrecht)

Heute lange Kulturnacht beim Kunstverein Arnsberg: Gespräche und Begegnungen

Arnsberg. Der Kunstverein Arnsberg lädt für kommenden Freitag, 31. August, zu einer langen Kulturnacht ein. Das Programm ist vielseitig.

# 17 Uhr  Lichthaus & Kunstverein Arnsberg // Kuratorenführung durch die aktuellen Ausstellungen „Kristina Berning. Echo und Raukan“ und „Mount Analogue“

Die Führung startet 17 Uhr am Lichthaus Arnsberg. Die Führung durch den Kunstverein Arnsberg ist auf max. 14 Personen beschränkt. Wir besuchen die Ausstellungsräume gemäß der Hygienevorschriften mit Mundschutz und bitten vorab um Anmeldung mit Angabe der persönlichen Daten (Adresse, Mail-Adresse, Tel.-Nr.) unter: kontakt@kunstverein-arnsberg.de

Perpetual Archive

# 20 Uhr  Kulturschmiede Arnsberg // Performance „Perpetual Archive“ von Ana Lessing Menjibar

Am 31. Juli findet die erste Aufführung der Performance von Ana Lessing Menjibar (s. Foto oben: Mischa Leinkauf) statt. Weitere Aufführungen gibt es am 1. und 2. August, jeweils um 20 Uhr. Die Performance dauert ca. eine Stunde. Tickets können Sie hier erwerben. Die Kapazitäten sind leider sehr begrenzt.

Tickets schnell buchen

„Perpetual Archive“ experimentiert mit dem transformativen Potenzial des zeitgenössischen Flamencos im Kontext der Performance. Ana Lessing Menjibar untersucht und öffnet ihr persönliches Archiv an körperlichen Erinnerungen und gespeicherten geistigen Konstrukten. Sie entlässt diese in einen Raum zwischen Formalität und Exstase, enthüllt eine Reihe an Zuständen, Kreaturen und räumlichen Konzepten.

Emotionale Reise

Eine Performance, die eine kollektive energetische und emotionale Reise antritt und eine poetische Welt entfaltet. Der Körper, seine internen und externen Geräuschkulissen, sind die Quelle von Klang und Rhythmus. Sie treten in Dialog mit der elektronischen Musik von Philipp Kullen, erzeugen zusammen Klangwelten, sonorische Landschaften, digitale und energetische Feedback Loops. Ana Lessing Menjibar durchläuft in „Perpetual Archive“ durch traumartige Welten hindurch eine Verwandlung, in denen der Raum Begrenzung und Kollaborateur ist, ein Hybrid zwischen Installation und Bühnenraum.

Kunst im Kontakt

# 21.15 Uhr  Kulturschmiede Arnsberg // Künstlergespräch mit Ana Lessing Menjibar

Nach der Vorstellung gewährt die Künstlerin Ana Lessing Menjibar im Gespräch mit Lydia Korndörfer einen tieferen Einblick in ihre Arbeit.

# 22 Uhr  Kunstverein Arnsberg // Nächtlicher Empfang im Kunstverein Arnsberg

“Wir möchten Sie nach Performance & Gespräch zu einem kleinen Empfang in den Kunstverein einladen, um die Skulptur von Ossian Fraser bei Nacht betrachten zu können”, sagt Kuratorin Lydia Korndörfer. Die Ausstellung „Mount Analogue“ wird zu diesem Anlass geöffnet sein.

(Text und Fotos: Kunstverein Arnsberg)

Freitag ist Golem-Tag: Heute “4. Heimsuchung” mit Musiker “Fjaler”

Neheim. Die Neheimer Ehrenamts-Kulturkneipe “Der Golem” hat wegen der Corona-Krise immer noch geschlossen. Aber – es ist Freitag – also: Golem-Time! Zum vierten Mal findet deshalb heute in der Reihe “Heimsuchung” ein Konzert von Golem-Künstlern im Internet statt. Das Golem-Team ruft ab 21 Uhr zum Zuschauen auf und schreibt:

Golem-Team ruft zum Zuschauen auf

“Wir sind zu Gast bei “Fjaler”. Einige Golemisten unter euch werden ihn mit Sicherheit kennen. Bereits im Herbst des vergangenen Jahres hat er ein Set im Golem gespielt. Der junge Künstler aus Enschede macht wunderschöne elektronische Musik zum träumen, tanzen, genießen und auch liegen.  Seine Musik lässt sich in  die Kategorie Downtempo und Neo-Klassik einordnen.  Dabei lässt er die Musik im Moment entstehen. Mit spielenden Leichtigkeit dreht er an den Knöpfen seiner vielen Synthies, nimmt in Echtzeit auf und modelliert seine Sounds, dass sich die Balken biegen.

 Der Künstler “Fjaler” ist heute Abend der Star der vierten Heimsuchung vom “Golem” im Neheim. Foto: Veranstalter

Sounds in Echtzeit

Im Februar stand er im Vorprogramm von “Weval”, einer Band, die man sich ebenfalls merken sollte. “Fjaler” gibt uns einen unglaublich coolen Einblick in sein Studio und seinen kreativen Ort. Sorgt bitte für den nötigen Sound, wenn ihr euch das Video anschaut! Kopfhörer oder dicke Anlage sind keine Pflicht, aber ein Muss!!!”

Das Konzert gibt’s – wie gesagt – ab 21 Uhr unter “www.dergolem.de” zu hören. Viel Spaß und einen entspannten Abend.

Weitere Links zum Künstler:

Kunstverein Arnsberg: Brad Downey balanciert zwischen Spaß an der Kunst und politischer Aussage

Arnsberg. Seit zwei Wochen läuft die neue Ausstellung im Kunstverein Arnsberg – und sie hat einen Star:  Melania Trump. Zuerst stößt der Besucher in den Räumen des Kunstvereins am Neumarkt in Arnsberg auf den Gipsabdruck der Original-Statur, die aus einem Baum entstanden ist. Der us-amerikanische Künstler Brad Downey hat die Arbeit von einem slowakischen Kettensägen-Künstler Ales „Maxi“ Zupevc anfertigen lassen. „Melania“ steht in Slowenien an einem Fluss. Im Beisein des Künstlers wird heute die neue Ausstellung „Flupp Blupp Boing“ des amerikanischen Künstlers Brad Downey eröffnet.

Die überlebensgroße Holzskulptur am Fluss ist eine Arbeit im fortlaufenden Werkkomplex unter dem Titel „Melania“, den der Künstler Downey seit 2019 verfolgt. Und mit dem er bereits in der ganzen Welt sehr bekannt geworden ist. Die von dem Kettensägen-Künstler gefertigte Figur steht – in einem hellblau gemalten Kleid – auf einem hölzernen Sockel und schaut in die Ferne. Auf den Spuren der First Lady aus den USA wurde Downey nach Slowenien geführt. Hier traf der den Holzkünstler Zupevc, der aus der gleichen Stadt wie Melanie stammt, im gleichen Krankenhaus wie sie geboren wurde.

Verweis auf die Abeit

Im Kunstverein ist die Melania in Gips „nur“ ein Verweis auf diese Arbeit, ganz in Weiß gehalten steht sie vor einem hellblauen Vorhang, der ihr Kleid sein könnte. Unter dem Titel seiner Ausstellung „Flupp Blupp Boing“, der wie die Gestenbeschreibung in einem Comic klingt, zeigt Brad Downey in einer Video-Installation hinter Vorhang auch das Making-Off von Melania: Der Prozess ihrer Fertigstellung hat den Kettensägen-Künstler Zupevc selber tief beeindruckt.

Melania in Gips und im Film ist aber längst nicht alles: Fotos, Stoffe und Malerei beschäftigen sich mit anderen Themen, die dem amerikanischen Künstler wichtig sind. „Zensur ist dabei ein großes Thema“, stellt die neue Kuratorin des Kunstvereins Arnsberg, Lydia Korndörfer, vor. Mit dem Thema hat sich Downey auf eine ganz spezielle Art und Weise beschäftigt. Aus Magazinen, die in den Vereinigten Arabischen Emiraten verkauft worden sind, hat er die Seiten gesammelt, auf denen wegen möglicher Widersprüche zur Staatsraison in Fragen von Freiheit körperlicher Darstellung in der Öffentlichkeit Schwärzungen vorgenommen wurden. Im Gespräch klärt der Künstler auf, dass sie alle per Hand geschwärzt wurden.

Schwärzungen per Hand vorgenommen

„Ich habe zuerst gedacht, es handele sich um eine Art von Vandalismus oder Protest“, so Downey. Aber er habe erkennen müssen, dass die Bearbeitung der als unzüchtig wahrgenommenen Bilder in voller Absicht geschehen sei. Für den Künstler wird damit auch ein Widerspruch in der Gesellschaft deutlich, wie er sagt. Ein Land wie die Vereinigten Arabischen Emiraten, das auch Teil der großen Weltpolitik sein wolle, hat sich auf den Weg begeben, die Freizügigkeit in der Darstellung zu unterdrücken.

Thema „Zensur“ auf Kinoplakaten aus den 1980-er Jahren: Besucher der Ausstellung beim Kunstverein sehen statt der im Original nur leicht bzw. gar nicht bekleideten Frau die mit schwarzer Farbe vorgenommenen Änderungen. Teilweise so kunstvoll, dass die Schwärzung auf einigen Plakaten in der Form eines Kleids vorgenommen wurde. Kleidung und das, was sie mit den Menschen macht, ist ein weiteres Thema von Brad Downey. „Kleidung kommuniziert für sich und entscheidet über die Stellung in der Gesellschaft“, sagt der Künstler beim Pressetermin. Aus seiner Hand stammen daher auch die mit den geschwärzten Kinoplakate bedruckten Stoffe, die ebenfalls Teil der Ausstellung sind.

Kuratorin Lydia Korndörfer und Künstler Brad Downey mit dem “Star” der Ausstellung – der Figur “Melania”. Fotos: Frank Albrecht

Der vorschnelle Gedanke daran, die Arbeiten seien direkt als Kritik an der dortigen Gesellschaft zu erkennen, greife aber zu kurz, gibt Kuratorin Korndörfer zu bedenken. Brad Downey habe nur beobachtet und die Ergebnis daraus gesammelt und ausgestellt. Ganz so wie auf den Bildern der Magazine oder den Plakaten aus dem Kino verhält es sich auch mit der Zensur im Fernsehen. Downeys Videoinstallation hat die Mitschnitte aus dem Fernsehen der Vereinigten Arabischen Emirate gesammelt und zeigt dem Betrachter, wie aufwändig selbst bei Sportberichten mit den schwarzen Balken in TV gearbeitet wird.

Der in den USA geborene Künstler, der seit 20 Jahren in Europa unterwegs ist, stellt Fragen. Fragen, wie präsent der amerikanische Traum in Amerika selbst ist. Fragen, wie die Schönheit von Menschen deren Erfolgsaussichten für den sozialen Aufstieg ermöglicht. „Melania“ in Holz oder Gips – wie im Kunstverein Arnsberg“ scheint dafür nur der Auslöser, keinesfalls die Antwort zu sein.

Hinweis:

Die Ausstellung „Flupp Blubb Doing“ von Brad Downey ist noch bis zum 10. Mai im Kunstverein Arnsberg, Neumarkt zu sehen. Öffnungszeiten sind mittwochs bis freitags, 17.30 bis 19 Uhr sowie sonntags von 11 bis 15 Uhr. Der Eintritt ist frei!

Auch das Magazin “Der SPIEGEL” hat berichtet:

https://www.spiegel.de/panorama/leute/melania-trump-slowenien-errichtet-holzstatue-fuer-praesidentengattin-a-1276141.html

Jazz-Club Arnsberg startet ins neue Jahr: “Don & Ray” – Klavier und Bass geht gut zusammen

Arnsberg. Der Jazz-Club Arnsberg lädt am kommenden Freitag, 24. Januar, zu seinem ersten Konzert aus dem neuen Programmheft für 2020 ein: Ab 20 Uhr spielt in der KulturSchmiede Arnsberg das Duo “Don & Ray”.

“Keep it simple – keep it cool” – so lautet das Motto der beiden Musiker. “Don & Ray”, das sind Rainer Lipski am Klavier und Norbert Hotz am Kontrabass. Klavier und Bass, das geht gut zusammen. Zwei musikalische Schwergewichte (zusammen rund 200 kg) haben im Verlauf ihrer gemeinsamen Konzerttätigkeit sämtlichen musikalischen Ballast abgeworfen. Die Gäste erwartet am Freitag ein Programm, das immer wieder leise funkelt und manchmal das Haus zum Einsturz zu bringen droht.

Das Duo “Don & Ray” tritt am Freitag, 24. Januar, beim ersten Konzert des Jazz-Clubs Arnsberg auf. Foto: Veranstalter

Das Mosaik musikalischer Höhepunkte baut eine Brücke von den Anfängen des 20sten Jahrhunderts bis heute. Das Spektrum reicht von der Entstehung populärer Musik in New Orleans über Duke Ellington, Ray Charles, die Beatles, Stevie Wonder bis zu Michael Jackson.

DON & RAY sammelten ihre umfangreichen musikalischen Erfahrungen nicht zuletzt durch die Zusammenarbeit mit so unterschiedlichen Persönlichkeiten wie: Helge Schneider, Ina Müller, Benny Bailey, Gerd Dudek u.v.a

Wie immer können die Karten zum Konzert für Freitag, 24. Januar, wieder online bestellt werden: https://www.jazzclub-arnsberg.de/tickets-kontakt. Die Tickets kosten für Nichtmitglieder 15 Euro, für Mitglieder 12 Euro, und Schüler zahlen 6 Euro.