Vorsicht – „Untiefen“! – Ateliergemeinschaft „Der BOGEN“ lädt Sonntag zur Jahresausstellung ein

An Totensonntag wird traditionell die Jahresausstellung in der Werkstattgalerie "Der BOGEN" eröffnet. Manuel Quero, Kirsten Minkel und Karl Hosse stellten das Motto "Untiefen" vor. Foto: Frank Albrecht

In der Werkstattgalerie „Der BOGEN“ laufen die letzten Vorbereitungen – ab dem morgigen Sonntag ist dort die Jahresausstellung der Künstler zu sehen. Die Bilder und Installationen werden vom 25. November bis Ende Januar unter dem Motto „Untiefen“ gezeigt. Für die Künstlerinnen und Künstler ist es schon seit Jahren Tradition, die Jahresausstellung an Totensonntag zu öffnen. Gezeigt werden aktuelle Arbeiten, aber auch Produktionen der letzten Monate oder Jahre erhalten ein neue Chance…

Schon vor zwei Jahren hatte es eine Jahresausstellung im BOGEN unter dem gleichen Motto geben sollen. „Das Thema erschien uns dann aber zu komplex“, erklärt Künstler Karlheinz Hosse jetzt bei der „Vorstellung der Ausstellung“. So habe man das gewählte Motto noch etwas reifen lassen und sich jetzt aber erneut der Herausforderung dieses „Januswortes“ gestellt. Dabei soll der Titel der diesjährigen Jahresausstellung genau das sagen: Es gibt etwas unter der Oberfläche, das nicht immer sofort sichtbar ist…

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Zum Titel der Ausstellung hat sich „KAHOS“ so seine eigenen Gedanken gemacht und in Worte gefasst: „Untiefe ist ein Zustand, der ruhig da liegt und nichts bewegt“, so Hosse. Wenn der Zustand aber berührt wird, werde er zu einem anderen Zustand, der nicht berechenbar sei. „Untiefen machen zudem einen nassen Fuß, also Vorsicht“, mahnt der Künstler zur Eröffnung mit einem Augenzwinkern. Somit beschäftigt sich ein Teil der Arbeiten aus der Jahresausstellung auch mit einem dazu passenden Element – dem Wasser und den Lebewesen in ihm. In einigen der Arbeiten sind zudem politische Botschaften zu erkennen. „Untiefen können zwischenmenschlich, aber auch groß politisch sein“, beschreibt Kirsten Minkel, Künstlerin aus dem BOGEN.

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Die Künstlergemeinschaft im BOGEN ist in der Stadt Arnsberg und konkret im Stadtteil Neheim schon seit 38 Jahren kreativ. Verschiedene Projekte haben seit Jahren das Angebot an darstellender Kunst in der Stadt Arnsberg bereichert, erinnert die Künstlerin. Die Jahresausstellung, die schon seit längerem stets am Totensonntag eröffnet wird, sei ein wichtiger Teil im künstlerischen Schaffen. Mit Pit Schrage, Axel Schubert, Kirsten Minkel, Stephanie Neuhaus, Karl Hosse, Haimo Hieronymus und Manuel Quero sind alle ständigen Künstler der Ateliergemeinschaft an der Gestaltung der Jahresausstellung beteiligt. „Diesmal bringen sich auch wieder unsere Gäste ein“, so Minkel: Auch Tristan Meinschäfer und John Hosse steuern somit Werke für die Ausstellung bei.

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Zur Eröffnung der Jahresausstellung ab 17 Uhr wird es auch diesmal ein kleines Programm geben. Manuel Quero aus dem BOGEN hat mit einer Gruppe eine Tanzperformance vorbereitet, die Musik dazu wird von den „Eiflers“ beigesteuert. Vorgesehen sind nur kurze Eröffnungs- oder Grußworte. „Für die Jahresausstellung haben wir alle Sparten mit einbezogen“, beschreibt Kirsten Minkel zu Eröffnung. So werde im BOGEN auch multimedial gearbeitet – zur Präsentation wird u.a. eine Leinwand eingesetzt. Die Künstler laden im Anschluss an der Eröffnung zum Rundgang durch ihre Ateliers und zu Gesprächen ein. „Das Treffen gehört zu den wichtigen Punkten unseres Angebotes“, sagt Minkel.

Gut zu wissen:

Jahresausstellung der Ateliergemeinschaft „Der BOGEN“, KUNST-WERK, Möhnestraße 59, 59755 Arnsberg

Eröffnung: Sonntag, 25. November, 17 Uhr, Eintritt frei

Programm: Musik und Tanzperformance

Öffnungszeiten: Bis 24. Dezember jeden Donnerstag von 17 bis 20 Uhr und jeden Samstag von 15 bis 18 Uhr, Termine auf nach Vereinbarung über kulturbüro@arnsberg.de

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