„VS-Literaturtage“ in Arnsberg wollen inspirieren: Rund 70 Schriftsteller schlagen für drei Tage ihre Seiten in der Stadt auf

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Die Stadt Arnsberg freut sich: Von Donnerstag bis Sonntag, 30. März bis 1. April finden die diesjährigen Literaturtage des nordrhein-westfälischen Schriftstellerverbandes (www.vs-nrw.de) in Arnsberg statt. Bis zu 70 Autoren aus ganz NRW sind angemeldet, 45 von ihnen wollen in öffentlichen Lesungen ihre Arbeiten, Gedanken und Ideen vorstellen. Gelesen wird in Schulen und an anderen öffentlichen Orten in der Stadt Arnsberg.

Unter dem Motto „Aufgeschlagen – starke Seiten“ kommen die Autoren nach Arnsberg um sich zu beraten, aber auch, um ihr Schaffen in der Öffentlichkeit vorzustellen. Schwerpunkt der Veranstaltung sind zwei große öffentliche Lesungen, die in der KulturSchmiede Arnsberg sowie der Alten Bibliothek des Gymnasiums Laurentianum statt finden.

Am Donnerstag, 30. März, gibt es um 20 Uhr in der Alten Bibliothek den ersten Bücher-Leckerbissen: Fünf Mitglieder des Schriftstellerverbandes haben sich mit Geschichten aus der Stadt Arnsberg beschäftigt und daraus wiederum eigene kleine Geschichten entstehen lassen. Unterstützung haben sie von Stadtarchivar Michael Gosmann bekommen, der Themen wie „Jungfer Gertrud“ (und ihr vermeintlich geheimer Gang), Femegericht (Gerichtsplatz in der Altstadt) oder dem Arnsberger Stadtbrand auseinander gesetzt haben.

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Bei den Literaturtagen in Arnsberg wird nicht aus alten Büchern gelesen – die sind nur Dekoration. Fotos (2): Albrecht

Viele Schulen in der Stadt Arnsberg kommen am Freitag, 31. März, in den Genuss der Veranstaltung: Dann nämlich, wenn sich Dutzende von Autorinnen und Autoren zu einzelnen Lesungen in die Schulen aufmachen. Gelesen wird übrigens in allen Schulformen – selbst für die Schülerinnen und Schüler in den Grundschulen der Stadt Arnsberg wird es authentische Einblicke in das Schaffen der Autoren geben. Gelesen wird an insgesamt 40 Schulen in der ganzen Stadt.

Doch bei den vielen Veranstaltungen rund um das Thema „Lesen“ geht es nicht nur um das Lesen selber: Im „Haus der Neheimer Jäger“ – der alten Synagoge auf der Mendener Straße in Neheim finden drei Tandemlesungen mit jeweils einem Autorenpaar statt. Z.B. wollen sich dort zwei Lyriker in einem Gespräch den Heimatgedichten nähern.

Weitere Lesungen:

Werkstattgalerie „Der Bogen“ (im Kunstwerk, Möhnestraße 59): Freitag, 31. März, 18 Uhr (mit Margit Kruse und Mechthild Bormann – EINTRITT FREI

Feuerwehrmuseum Arnsberg „Brennpunkt“ (Bahnhof Arnsberg): Freitag, 31. März, 18 Uhr (mit Christiane Höhmann, „Der stille Zeuge“ und Jürgen Kehrer, „Ein bisschen Mord muss sein“) – EINTRITT FREI

KulturSchmiede Arnsberg (Apostelstraße 5): Freitag, 31. März, 20 Uhr (mit fünf Autoren auf der Suche nach der Liebe, „Wo bleibt die Liebe“) – EINTRITT FREI

Weitere Informationen gibt´s unter: www.arnsberg.de sowie www.vs-nrw.de (Gesamtprogramm)

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