Wenn sich Schüler von heute an die Liebe von damals erinnern…

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Für die Schülerinnen und Schüler der Fröbelschule in Arnsberg ist es in jedem Jahr aufs Neue etwas ganz Besonderes: Das Programm der Theater-AG, für das man sich ein ganzes Jahr Zeit nimmt. Auch diesmal wieder – schließlich möchte man nicht nur den Mitschülern, sondern auch Eltern und Gästen des Projektabschlusses zeigen, was man alles erarbeitet und einstudiert hat. Am morgigen Freitag, 24. Juni, ist es wieder soweit: Die Theater-AG der Fröbelschule zeigt ihr neuestes Stück. „Weißt Du noch damals – eine Liebesgeschichte“. Zu sehen im Rahmen des Abschlusses der Projektwoche auf dem Schulfest von 11 bis 15 Uhr

„Das Stück haben sich die Schülerinnen und Schüler der Schule selber ausgedacht“, erzählen Stephanie Kembügler (Lehrerin) und Kristin Schott (Schulsozialarbeiterin), die beide Regie für das Stück führen. Und obwohl das Theater-Programm schon länger zum jährlichen Angebot an der Förderschule gehört, ist es doch in diesem Jahr schon etwas Besonderes. „Wir spielen erstmals mit Senioren zusammen – weil sie ja auch ein Bestandteil der inhaltlichen Erzählung zu unserem Theaterstück sind“, so die Regisseurinnen.

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Liebe – und die Erinnerung daran – ist das ganz große Thema in der Theater-AG der Fröbelschule.

Na, und weil Senioren bekannterweise nicht immer so viel Zeit haben, hat man sich für die Umsetzung dieses Theaterstückes gleich zweimal die Rolle des „Opas“ abgesichert: Walter Ludwig und Raimund Stahl aus Arnsberg stehen im Wechsel mit der einzigen „Oma“ auf der Bühne – Johanna Roefs. Und die erzählte Geschichte auf der Bühne ist einfach – und hat doch einen entsprechenden Tiefgang. Unabhängig von einander wollen sich „Oma“ und „Opa“ auf eine Reise begeben und treffen am Bahnhof – wie es der Zufall so will – plötzlich und unvorbereitet aufeinander. Ein Wiedersehen mit vielen Erinnerungen, die von den Schülerinnen und Schülern der Fröbelschule in einzelnen Szenen nachgespielt werden. Das Thema „große Liebe“ muss ihnen ganz besonders wichtig gewesen zu sein und nimmt im Theaterstück einen entsprechend großen Raum ein.

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Johanna Roefs und Raimund Stahl – zwei Senioren treffen sich durch Zufall auf dem Bahnsteig wieder… und erinnern sich an früher!

Da gibt es die Szene im Sandkasten (mit entsprechendem Kinderspielzeug auf der Bühne) oder die Erinnerung an die Tanzstunde (mit flottem Tango)… alles mit viel Liebe zum Detail von den beteiligten Schülerinnen und Schülern nachgespielt und szenisch umgesetzt und auch gesungen. Schließlich hat man sich an der Fröbelschule auch die Zeit für die Theater-AG genommen, die dem Projekt angemessen erschien. „Das Projekt läuft über ein ganzes Schuljahr verteilt“, so die Lehrerin Stephanie Kembügler. Klar, dass auch die Mitwirkenden für das Stück über ein eigenes Casting an der Schule in und an ihre Rollen gekommen sind. Alles passt gut zusammen und die insgesamt 14 Teilnehmer haben mächtig viel Spaß bei der Sache!

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Die jungen Schauspieler der Fröbelschule sind engagiert bei der Sache: Die Idee zum Theaterstück hatten sie selber!

Regulär gehören die einmal wöchentlich statt findenden Proben zum festen Bestandteil des Schulangebotes in der Theater-AG, aber in den letzten Tagen vor der großen Aufführung in der Schule ist es doch etwas anderes: Im Rahmen der Projektwoche an der Fröbelschule, die morgen mit dem Schulfest zu Ende geht, hat man sich an jedem Vormittag Zeit genommen zu proben und die letzten Feinheiten des Stückes abzustimmen. In den letzten Tagen wurden auch Gäste zu den Proben im Theaterraum, einem normalen Klassenzimmer mit aufgebauter Bühne, eingeladen. „Dann können sich die Kinder besser schon daran gewöhnen, wie es sich anfühlt, vor Publikum zu spielen“, erklärt die Schulsozialarbeiterin Kristin Schott.

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Keine Angst vor der großen Bühne: Am morgigen Freitag (24. Juni) hat das im Schuljahr einstudierte Stücke seine Premiere.

Für den gesamten Projektabschluss am morgigen Freitag (24. Juni) sind die 140 Schülerinnen und Schüler sowie die 24 Lehrerinnen und Lehrer der Fröbelschule in Arnsberg (Schreppenberg) bestens gerüstet. Es gibt ja auch noch ein bisschen mehr zu sehen, als nur das Theaterstück: Skulpturen und Marionetten sind im Rahmen der Projektwoche gebastelt worden, es wurde und wird noch getrommelt und ein Teil der Schüler hat sich sogar mit dem Förster zur Erkundung der Natur auf den Weg in den Wald gemacht. Was alles dabei heraus gekommen ist, das zeigen die Schülerinnen und Schüler am Freitag von 11 bis 15 Uhr ihren Eltern und der Öffentlichkeit. Der Eintritt ist natürlich frei und für das leibliche Wohl der Besucher wird auch gesorgt.

Gut zu wissen: Wer es am morgigen Freitag nicht zur Fröbelschule schafft, bekommt eine weitere Chance, das Theaterstück der Schülerinnen und Schüler zu sehen. Gezeigt wird „Weißt Du noch damals – eine Liebesgeschichte“ auch am Mittwoch, 31. August, um 17 Uhr in der „KulturSchmiede“ Arnsberg – auch hier ist der Eintritt frei, Spenden sind erwünscht.

2 Gedanken zu „Wenn sich Schüler von heute an die Liebe von damals erinnern…“

  1. Hallo!
    Habe heute bereits die Generalprobe des Theaterstücks genossen.
    Tolles Stück – Tolle Schauspielertruppe.
    Herzlichen Dank und toi toi toi für morgen!

    Empfehlung: Unbedingt kommen und ansehen!!!

    Markus Bong, Schulleiter Fröbelschule

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