Yellow Express hält Freitag beim Jazzclub Arnsberg

“Yellow Express” – das ist die wahrscheinlich beste 60s-Soul-Coverband Bergkamen-Oberadens. Die elf Musiker spielen seit 2011 die Klassiker aus den goldenen Zeiten von Stax, Chess und Motown: Hits von Stevie WonderAretha FranklinMichael JacksonWilson PickettAl Green, Sam & Dave und vielen anderen Größen. Die ein oder andere moderne Nummer ist auch dabei, immer im knackigen Soul-Gewand.

“Yellow Express” will das Publikum zum Tanzen bringen – mit Groove, Bläsern und viel Witz. Die Liebe zur Musik haben alle Bandmitglieder gemeinsam. Ansonsten könnten sie unterschiedlicher nicht sein: Vom Vollblut-Amateur bis zum Semi-Profi, vom Jazzer bis zum Folk-Fan, vom Buchhalter bis zur Sozialarbeiterin ist alles dabei. Das hört man den Stücken auch an: Yellow Express covert mit Augenzwinkern und Originalität.

Das Konzert am Freitag, 8. November, beginnt wie immer um 20 Uhr in der KulturSchmiede Arnsberg. Eintrittskarten gibt es ab 19.30 Uhr an der Tageskasse an der Apostelstraße in Arnsberg.

(Text und Foto: Veranstalter)

Theaterverein Müschede zeigt ganz normalen Krankenhaus-Wahnsinn

Müschede. Auftritt Dr. Ricus Mönkemöller vor den Zuschauern in der Schützenhalle Müschede. Aufgeregt wandelt er über die Bühne, ein Dienstzimmer, so wie man es aus vielen Krankenhäusern kennen dürfte. Die Bühne für den Theaterverein ist ein bis ins kleinste Detail bestückter Behandlungsraum, der über 90 Minuten hinweg den Rahmen für die Komödie der von Ray Coony gibt, eine, die ihren Namen wirklich verdient.

Karl-Heinz Blöink aus Müschede hat eine Mammutaufgabe vor sich: Kaum eine Minute in der er nicht auf der Bühne steht oder über sie läuft – von links nach rechts, von rechts nach links. Und alles nur, um doch endlich die eigentlich schon perfekt einstudierte Rede für den Ärztekongress im Haus noch einmal abzuklopfen. Ein Bild, das sich über die gesamte Spielzeit auf der Bühne zeiht, aber nie so richtig zu Ende geführt werden kann. Immer wieder stören die Kollegen oder die Oberschwester – und letztlich auch ein Patient. Der im Rollstuhl ist besonders penetrant, nicht einmal in Ruhe telefonieren kann man, wenn er im Zimmer ist!

Lustige Szenen und witzige Kostüme: Der Theaterverein Müschede hat den Ton der Zuschauer getroffen. Fotos (4): Frank Albrecht

Der Theaterverein Müschede unter der Spielleitung von Markus Fecke, der selber auch als Arzt auf der Bühne steht, hat es richtig gut gemacht. Nach und nach lernen die Zuschauer die verschiedenen Charaktere des Stückes kennen, elf sind es an der Zahl. Und die rund 180 Gäste des zweiten Tages nach der Premiere müssen auch nicht lange warten, um zu erfahren, dass hier der lokale Bezug zum Krankenhaus in Hüsten gegeben wird. Jegliche Ähnlichkeit mit lebenden oder verstorbenen Ärzten wäre rein zufällig.

Ganz und gar nicht zufällig sind dagegen die gut einstudierten Szenen des Ensembles. Keine Textunsicherheit, kein Hänger beim Spiel, seit Februar hat man sich intensiv auf das Stück vorbereitet. „Wir machen Theater ja nur alle zwei Jahre“, erklärt Spielleiter Fecke in der Pause. Und das schon seit langer Zeit: Vor 30 Jahren sei der Theaterverein Müschede als ein Teil der Schützenbruderschaft St. Hubertus gegründet worden. Vor zwölf Jahren habe man um den Fortbestand der Theatertruppe bangen müssen, es gab nur noch wenige Interessenten. Jetzt sieht Markus Fecke sein Ensemble wieder gut aufgestellt. Die Spieler kommen aus Müschede, Sundern und Meschede – und sie sind jung.

Viel Situationskomik sorgt für Spaß beim Zuschauen.

Das es mit „Alles auf Krankenschein“ wieder eine Komödie geworden ist, liegt in der Intention des Theatervereins. „Wir spielen nur Komödien“, grinst der Spielleiter, selber als Doktor im weißen Kittel. Und man fährt gut damit. Vor zwei Jahren war es die Komödie „Die Kartenlegerin“, die das Publikum unterhalten hat. Jetzt ein Spiel aus dem Krankenhaus. Einmal in der Woche wird geprobt und das insgesamt 20 Personen umfassende Ensemble in Theaterform gebracht. „Der Spaß an der Sache steht natürlich im Vordergrund, wir wollen dass die Leute lachen“, sagt Spielleiter Fecke überzeugt.Dazu gab es am Samstag und Sonntag schon jede Gelegenheit.

Kaum ein Satz verklingt, bei dem das Publikum nicht mitlachen muss! Jede Szene ist so komisch, dass sich jeder, der gerade nicht lachen kann oder will, fragen muss: Was habe ich verpasst?! Auch wenn die Textvorlage für die Komödie nicht oder nur kaum bekannt zu sein scheint, kann sich doch jeder Zuschauer ohne Mühe in die Situation hineinversetzten. Es geht drunter und drüber! Dabei ist der Text zur Handlung, bei der sich der Chefarzt des Krankenhauses immer weiter in Widerspruche um das Resultat eines Techtelmechtels mit einer Krankenschwester vor 18 Jahren verstrickt, nur die eine Seite.

Am Sonntag, 13. Oktober, ist die letzte Chance, beim Theaterverein Müschede zu lachen.

Die andere Seite zum Lachen kommt von der verrückten Nebengeschichte, soll doch beim Oktoberfest am Krankenhaus noch ein Theater aufgeführt werden. Vor der Aufführung sollte man den Genuss von Kaffee oder anderen anregenden Mitteln gut überdenken – rasant und schnell gespielt, sorgt „Alles auf Krankenschein“ schon so für Belebung und hebt die Herzfrequenz wie den Kalorienverbrauch der Lachmuskeln. Wer wirklich nur lachen möchte, kann es hier tun!

Gut zu wissen:

Die letzte Möglichkeit zum Lachen mit dem Theaterverein Müschede gibt’s am Sonntag, 13. Oktober, um17 Uhr. Karten an der Tageskasse.

Benefizkino hilft dem Hospizdienst – Mittwoch ist Showtime

Zum nunmehr neunten Mal findet in kürze das so genannte Benefizkino statt. Unter dem langjährigen Motto „Dem Leben Hoffnung geben!“ beteiligten sich auch in diesem Jahr wieder viele Unterstützer an der Aktion für die Hospizstiftung Arnsberg-Sundern. Dazu wird am kommenden Mittwoch, 15. Mai, der Film „Der Junge muss an die frische Luft“ gezeigt. Der Vorverkauf der Karten läuft in den Stadtbüros Arnsberg, beim Stadtmarketing Sundern eG sowie im Residenz Kino-Center.

„Wir haben bewusst einen bekannten und beliebten Film ausgesucht“, erklärte Mitorganisator Friedhelm Wolf vom Lions-Club Neheim-Hüsten gestern bei der Vorstellung. Wieder sei man vom Kinobetreiber Hubert Nieuwdorp bei der Auswahl des richtigen Films gut beraten worden. „Der Junge muss an die frische Luft“ ist eine Komödie, die sich um das junge Leben des Komikers Hape Kerkeling rankt. Im Film, der von Oscarpreisträgerin Caroline Link verfilmt worden ist, wird die Geschichte des neunjährigen Hans-Peter („Hape“) erzählt, der 1972 im Ruhrpott aufgewachsen ist.

In der Rolle des bekannten für die Art seines Humors angesehenen Hape Kerkeling überzeugt Julius Weckauf. Ihn können die Kinobesucher mit seiner Art, den großen Komiker in klein zu spielen, schnell in ihr Herz schließen. Hans-Peter überzeugt mit seiner wirklich komischen Art, und es gibt kaum Zweifel, dass die Entwicklung Kerkelings so wie im Film gezeigt statt gefunden haben könnte. Die Geschichte basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Hape Kerkeling.

Das Benefizkino im Arnsberger Residenz Kinocenter ist seit 2010 eine gelungene Kooperation, die die Arbeit der Hospizstiftung Arnsberg unterstützt. Im Durchschnitt der letzten Jahre sind bei jeder Vorstellung rund 3000 Euro für die Arbeit der Stiftung zusammen gekommen. „Der Eintritt von 12 Euro fließt komplett in die Aktion“, warb Wolf bei der Vorstellung im Beisein einiger Unterstützer. Neben dem Kinobetreiber Hubert Nieuwdorp helfen die Veltins Brauerei, das Hotel Menge, die Caritas Werkstätten, die Bäckerei Eberhard Vielhaber und die Sparkasse Arnsberg-Sundern bei der Umsetzung. Der Hospizstiftung und ihren Unterstützern geht es um eine ideelle und finanzielle Unterstützung der Arbeit.

Organisiert und mit viel Manpower unterstützt wird das Benefizkino in Arnsberg seit Jahren vom Seniorenbeirat der Stadt Arnsberg sowie vom Lions-Club Arnsberg-Sundern. „Ein wichtiger Beitrag für die Arbeit im Hospiz sowie für den ambulanten Hospizdienst Sternenweg“, befanden Hans-Werner Wienand und Karola Hilborne-Clarke vom Seniorenbeirat. Schließlich konnten bei den letzten acht Veranstaltungen insgesamt über 26.480 Euro eingesammelt werden. Geld, das – so Wolf – zur Deckung der Kosten der Hospizarbeit in Arnsberg dringend benötigt wird. „Auch wenn sich die gesetzliche Lage zur Finanzierung der Hospizarbeit etwas verbessert hat, gilt es immer noch eine Unterdeckung auszugleichen“, erklärte Friedhelm Wolf.

Gut zu wissen:

Benefizkino im Residenz Kino-Center, Rumbecker Straße, Mittwoch, 15. Mai

Empfang der Gäste ab 18 Uhr, Filmstart “Der Junge muss an die frische Luft” um 19 Uhr

Karten im VVK, Restkarten an der Tageskasse erfragen

(Text und Foto, oben: Frank Albrecht)

John Holms Combo beim Jazz-Club Arnsberg zu Gast

Am Freitag, 3. Mai, steht das nächste Konzert beim Jazz-Club Arnsberg an: Ab 20 Uhr spielt die “John Holms Combo” in der KulturSchmiede Arnsberg. Restkarten gibt es ab 19.30 Uhr an der Abendkasse.

Die musikalische Richtung dieser Band umfasst Swing, Standards, Bebop, Fusion und Modern Jazz. Der in England geborene Bandleader John Holmes, ein Urgestein der Soester Jazzszene, gründete 1986 zusammen mit seiner Frau Susanne den Jazzclub Soest, ursprünglich um eine Bühne für einheimische Musiker zu bieten. 

Die anderen Musiker haben alle einen Brotberuf und die Musik schon seit langem als ihr Hobby erkoren. Von den zahlreichen John Holmes CD-Produktionen können Sie (noch) nicht leben.

Gut zu wissen:

Jazz-Club Arnsberg lädt ein: John Holms Combo

Freitag, 3. Mai 2019, ab 20 Uhr in der KulturSchmiede, Apostelstraße

Karten: Restkarten an der Abendkasse ab 19.30 Uhr

(Text u. Foto: Veranstalter Jazz-Club Arnsberg)

Jazz-Club Arnsberg hat am Freitag Jörg Seidel zu Gast

Der Jazz-Club Arnsberg lädt am kommenden Freitag, 5. April, zu seinem nächsten Konzert ein. Zu Gast ist der Jazz-Gitarrist Jörg Seidel mit Band. Bei dem Konzert, das um 20 Uhr in der KulturSchmiede Arnsberg beginnt, stellt der Künstler seine zweite CD vor. Darin macht er keine Geheimnis aus seiner Leidenschaft, Titel von Udo Jürgens zu spielen…

Im Jahr 2015 veröffentlichte Jörg Seidel eine CD, die bundesweit und in Österreich für ein großes Presse-Echo sorgte: Mit „Merci…my personal tribute to Udo Jürgens“ wagte er die erste Jazz-Interpretation von Titeln aus der Feder des berühmten Kärntners und überzeugte Kritiker wie Publikum. Große Tageszeitungen berichteten von der CD und John Jürgens schrieb ihm, niemand käme musikalisch derart nah an seinen Vater.

Nun legt Seidel nach mit einer zweiten CD. „Die andere Seite“ präsentiert überwiegend gänzlich unbekannte Kompositionen aus der Zeit von 1961 bis 1975, einer Phase, in der Udo Jürgens anspruchsvolle und deutlich hörbar vom Jazz beeinflusste Titel komponiert hat. Keines dieser Lieder, die z.T. nur im englischen Sprachraum veröffentlicht wurden, hat es in die Charts geschafft oder eine Form von Popularität erlangt. Sie besitzen jedoch große kompositorische und textliche Qualität und haben verdient, aus der Versenkung an die Oberfläche geholt zu werden. www.joergseidel.de

Gut zu wissen:

Konzert des Jazz-Clubs mit Jörg Seidel, Freitag, 5. April, 20 Uhr, KulturSchmiede Arnsberg, Karten an der Abendkasse

(Text und Foto: Veranstalter Jazz-Club Arnsberg)