Heimsuchung im Netz – “Der Golem” lädt heute zum Konzert

Neheim. Für alle Kultur- und Musikfreunde, die an diesem Freitag den Ausflug ins Grüne oder den abendlichen Spaß in der Ehrenamts-Kulturkneipe “Der Golem” in Neheim vermissen: Nicht traurig sein – das Team vom “Golem” präsentiert heute Abend die nächste Heimsuchung – Nr. 5: Auf dem Programm steht ein kleines Konzert von “Whale Vs Elephant” – zu sehen heute Abend ab 21 Uhr über die Internetseite des Vereins www.dergolem.de

Der Verein schreibt:

“Diesen Freitag freuen wir uns sehr darauf Whale Vs. Elephant bei den Golem-Heimsuchungen begrüßen zu dürfen! Whale Vs Elephant ist das Ambient und Indie-Folk Projekt und quasi Lebenskonzept des Trierer Dj und Musikproduzenten Tobias Braun. Seine Songs entstehen meistens auf Reisen und mit Einbezug verschiedener Gastmusiker.

Hauptsächlich beeinflusst durch die isländische Indie-Folk und norddeutsche Elektroszene bekommt seine Musik durch diese Unterwegs-Begegnungen einen ganz speziellen eigenen Flair. Auf der Bühne wird Tobias oft von solchen Gastmusikern begleitet, die seine atmosphärischen Klanglandschaften aus Synthesizern und verspielten Beats um Piano, Glockenspiel, Gitarre oder Streichinstrumente erweitern. Sind diese grad nicht zur Hand, wie in der derzeitigen Corona-Situation, so funktioniert Whale Vs Elephant auch solo.

Whale Vs Elephant ist weitreichend, aber immer mit einem Ziel; Das Publikum zu hypnotisieren und einen Ruhepol in unserem oft hektischen Alltag zu bieten.”

EinenVorgeschmack auf das Konzert heute gibt es ab 21 Uhr unter:

https://de-de.facebook.com/whalevselephantofficial
Whale Vs. Elephant – beim Golem zu hörenhttps://de-de.facebook.com/whalevselephantofficial

Freitag ist Golem-Tag: Heute “4. Heimsuchung” mit Musiker “Fjaler”

Neheim. Die Neheimer Ehrenamts-Kulturkneipe “Der Golem” hat wegen der Corona-Krise immer noch geschlossen. Aber – es ist Freitag – also: Golem-Time! Zum vierten Mal findet deshalb heute in der Reihe “Heimsuchung” ein Konzert von Golem-Künstlern im Internet statt. Das Golem-Team ruft ab 21 Uhr zum Zuschauen auf und schreibt:

Golem-Team ruft zum Zuschauen auf

“Wir sind zu Gast bei “Fjaler”. Einige Golemisten unter euch werden ihn mit Sicherheit kennen. Bereits im Herbst des vergangenen Jahres hat er ein Set im Golem gespielt. Der junge Künstler aus Enschede macht wunderschöne elektronische Musik zum träumen, tanzen, genießen und auch liegen.  Seine Musik lässt sich in  die Kategorie Downtempo und Neo-Klassik einordnen.  Dabei lässt er die Musik im Moment entstehen. Mit spielenden Leichtigkeit dreht er an den Knöpfen seiner vielen Synthies, nimmt in Echtzeit auf und modelliert seine Sounds, dass sich die Balken biegen.

 Der Künstler “Fjaler” ist heute Abend der Star der vierten Heimsuchung vom “Golem” im Neheim. Foto: Veranstalter

Sounds in Echtzeit

Im Februar stand er im Vorprogramm von “Weval”, einer Band, die man sich ebenfalls merken sollte. “Fjaler” gibt uns einen unglaublich coolen Einblick in sein Studio und seinen kreativen Ort. Sorgt bitte für den nötigen Sound, wenn ihr euch das Video anschaut! Kopfhörer oder dicke Anlage sind keine Pflicht, aber ein Muss!!!”

Das Konzert gibt’s – wie gesagt – ab 21 Uhr unter “www.dergolem.de” zu hören. Viel Spaß und einen entspannten Abend.

Weitere Links zum Künstler:

Jazz-Club Arnsberg startet ins neue Jahr: “Don & Ray” – Klavier und Bass geht gut zusammen

Arnsberg. Der Jazz-Club Arnsberg lädt am kommenden Freitag, 24. Januar, zu seinem ersten Konzert aus dem neuen Programmheft für 2020 ein: Ab 20 Uhr spielt in der KulturSchmiede Arnsberg das Duo “Don & Ray”.

“Keep it simple – keep it cool” – so lautet das Motto der beiden Musiker. “Don & Ray”, das sind Rainer Lipski am Klavier und Norbert Hotz am Kontrabass. Klavier und Bass, das geht gut zusammen. Zwei musikalische Schwergewichte (zusammen rund 200 kg) haben im Verlauf ihrer gemeinsamen Konzerttätigkeit sämtlichen musikalischen Ballast abgeworfen. Die Gäste erwartet am Freitag ein Programm, das immer wieder leise funkelt und manchmal das Haus zum Einsturz zu bringen droht.

Das Duo “Don & Ray” tritt am Freitag, 24. Januar, beim ersten Konzert des Jazz-Clubs Arnsberg auf. Foto: Veranstalter

Das Mosaik musikalischer Höhepunkte baut eine Brücke von den Anfängen des 20sten Jahrhunderts bis heute. Das Spektrum reicht von der Entstehung populärer Musik in New Orleans über Duke Ellington, Ray Charles, die Beatles, Stevie Wonder bis zu Michael Jackson.

DON & RAY sammelten ihre umfangreichen musikalischen Erfahrungen nicht zuletzt durch die Zusammenarbeit mit so unterschiedlichen Persönlichkeiten wie: Helge Schneider, Ina Müller, Benny Bailey, Gerd Dudek u.v.a

Wie immer können die Karten zum Konzert für Freitag, 24. Januar, wieder online bestellt werden: https://www.jazzclub-arnsberg.de/tickets-kontakt. Die Tickets kosten für Nichtmitglieder 15 Euro, für Mitglieder 12 Euro, und Schüler zahlen 6 Euro.

Yellow Express hält Freitag beim Jazzclub Arnsberg

“Yellow Express” – das ist die wahrscheinlich beste 60s-Soul-Coverband Bergkamen-Oberadens. Die elf Musiker spielen seit 2011 die Klassiker aus den goldenen Zeiten von Stax, Chess und Motown: Hits von Stevie WonderAretha FranklinMichael JacksonWilson PickettAl Green, Sam & Dave und vielen anderen Größen. Die ein oder andere moderne Nummer ist auch dabei, immer im knackigen Soul-Gewand.

“Yellow Express” will das Publikum zum Tanzen bringen – mit Groove, Bläsern und viel Witz. Die Liebe zur Musik haben alle Bandmitglieder gemeinsam. Ansonsten könnten sie unterschiedlicher nicht sein: Vom Vollblut-Amateur bis zum Semi-Profi, vom Jazzer bis zum Folk-Fan, vom Buchhalter bis zur Sozialarbeiterin ist alles dabei. Das hört man den Stücken auch an: Yellow Express covert mit Augenzwinkern und Originalität.

Das Konzert am Freitag, 8. November, beginnt wie immer um 20 Uhr in der KulturSchmiede Arnsberg. Eintrittskarten gibt es ab 19.30 Uhr an der Tageskasse an der Apostelstraße in Arnsberg.

(Text und Foto: Veranstalter)

Theaterverein Müschede zeigt ganz normalen Krankenhaus-Wahnsinn

Müschede. Auftritt Dr. Ricus Mönkemöller vor den Zuschauern in der Schützenhalle Müschede. Aufgeregt wandelt er über die Bühne, ein Dienstzimmer, so wie man es aus vielen Krankenhäusern kennen dürfte. Die Bühne für den Theaterverein ist ein bis ins kleinste Detail bestückter Behandlungsraum, der über 90 Minuten hinweg den Rahmen für die Komödie der von Ray Coony gibt, eine, die ihren Namen wirklich verdient.

Karl-Heinz Blöink aus Müschede hat eine Mammutaufgabe vor sich: Kaum eine Minute in der er nicht auf der Bühne steht oder über sie läuft – von links nach rechts, von rechts nach links. Und alles nur, um doch endlich die eigentlich schon perfekt einstudierte Rede für den Ärztekongress im Haus noch einmal abzuklopfen. Ein Bild, das sich über die gesamte Spielzeit auf der Bühne zeiht, aber nie so richtig zu Ende geführt werden kann. Immer wieder stören die Kollegen oder die Oberschwester – und letztlich auch ein Patient. Der im Rollstuhl ist besonders penetrant, nicht einmal in Ruhe telefonieren kann man, wenn er im Zimmer ist!

Lustige Szenen und witzige Kostüme: Der Theaterverein Müschede hat den Ton der Zuschauer getroffen. Fotos (4): Frank Albrecht

Der Theaterverein Müschede unter der Spielleitung von Markus Fecke, der selber auch als Arzt auf der Bühne steht, hat es richtig gut gemacht. Nach und nach lernen die Zuschauer die verschiedenen Charaktere des Stückes kennen, elf sind es an der Zahl. Und die rund 180 Gäste des zweiten Tages nach der Premiere müssen auch nicht lange warten, um zu erfahren, dass hier der lokale Bezug zum Krankenhaus in Hüsten gegeben wird. Jegliche Ähnlichkeit mit lebenden oder verstorbenen Ärzten wäre rein zufällig.

Ganz und gar nicht zufällig sind dagegen die gut einstudierten Szenen des Ensembles. Keine Textunsicherheit, kein Hänger beim Spiel, seit Februar hat man sich intensiv auf das Stück vorbereitet. „Wir machen Theater ja nur alle zwei Jahre“, erklärt Spielleiter Fecke in der Pause. Und das schon seit langer Zeit: Vor 30 Jahren sei der Theaterverein Müschede als ein Teil der Schützenbruderschaft St. Hubertus gegründet worden. Vor zwölf Jahren habe man um den Fortbestand der Theatertruppe bangen müssen, es gab nur noch wenige Interessenten. Jetzt sieht Markus Fecke sein Ensemble wieder gut aufgestellt. Die Spieler kommen aus Müschede, Sundern und Meschede – und sie sind jung.

Viel Situationskomik sorgt für Spaß beim Zuschauen.

Das es mit „Alles auf Krankenschein“ wieder eine Komödie geworden ist, liegt in der Intention des Theatervereins. „Wir spielen nur Komödien“, grinst der Spielleiter, selber als Doktor im weißen Kittel. Und man fährt gut damit. Vor zwei Jahren war es die Komödie „Die Kartenlegerin“, die das Publikum unterhalten hat. Jetzt ein Spiel aus dem Krankenhaus. Einmal in der Woche wird geprobt und das insgesamt 20 Personen umfassende Ensemble in Theaterform gebracht. „Der Spaß an der Sache steht natürlich im Vordergrund, wir wollen dass die Leute lachen“, sagt Spielleiter Fecke überzeugt.Dazu gab es am Samstag und Sonntag schon jede Gelegenheit.

Kaum ein Satz verklingt, bei dem das Publikum nicht mitlachen muss! Jede Szene ist so komisch, dass sich jeder, der gerade nicht lachen kann oder will, fragen muss: Was habe ich verpasst?! Auch wenn die Textvorlage für die Komödie nicht oder nur kaum bekannt zu sein scheint, kann sich doch jeder Zuschauer ohne Mühe in die Situation hineinversetzten. Es geht drunter und drüber! Dabei ist der Text zur Handlung, bei der sich der Chefarzt des Krankenhauses immer weiter in Widerspruche um das Resultat eines Techtelmechtels mit einer Krankenschwester vor 18 Jahren verstrickt, nur die eine Seite.

Am Sonntag, 13. Oktober, ist die letzte Chance, beim Theaterverein Müschede zu lachen.

Die andere Seite zum Lachen kommt von der verrückten Nebengeschichte, soll doch beim Oktoberfest am Krankenhaus noch ein Theater aufgeführt werden. Vor der Aufführung sollte man den Genuss von Kaffee oder anderen anregenden Mitteln gut überdenken – rasant und schnell gespielt, sorgt „Alles auf Krankenschein“ schon so für Belebung und hebt die Herzfrequenz wie den Kalorienverbrauch der Lachmuskeln. Wer wirklich nur lachen möchte, kann es hier tun!

Gut zu wissen:

Die letzte Möglichkeit zum Lachen mit dem Theaterverein Müschede gibt’s am Sonntag, 13. Oktober, um17 Uhr. Karten an der Tageskasse.